RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

Die RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH bietet seit mehr als 30 Jahren wirtschaftsrechtliche Fachinformationen für Anwälte, Richter, Insolvenzverwalter und Unternehmensjuristen an. Von Seminaren und Tagungen sowie Fachzeitschriften bis hin zu einem ausgewählten Buchprogramm findet der Wirtschaftsrechtler ein vielfältiges Angebot. Im Zentrum der Verlagsaktivitäten stehen das Insolvenzrecht, das Gesellschaftsrecht sowie das Bank- und Kapitalmarktrecht. Autoren und Referenten des RWS Verlags sind u.a. Bundesrichter, Wirtschaftsanwälte, Insolvenzverwalter und Hochschullehrer.

Seinen Ursprung hat der heutige RWS Verlag im Kommunikationsforum Recht Wirtschaft Steuern, das 1976 von den Rechtsanwälten Dr. Bruno M. Kübler und Dr. Bernd Klasmeyer gegründet wurde, um Seminarveranstaltungen für Anwälte im Bereich des Insolvenz- und Gesellschaftsrechts anzubieten. 1977 fanden die ersten Seminare statt, die später auch mit Skripten für die Teilnehmer begleitet wurden. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage wurden die Skripte in der Folge als seminarunabhängige Publikationen angeboten. Dies war der Beginn der RWS-Skriptenreihe, mit der das bisherige Kommunikationsforum als RWS Verlag auch in den Kreis der Buchverlage eintrat. 1988 zog sich Dr. Bernd Klasmeyer als Mitgesellschafter aus dem Verlag zurück. Dr. Bruno M. Kübler, im Hauptberuf Wirtschaftsanwalt und Insolvenzverwalter, wurde vorübergehend Alleininhaber. 1990 übertrug er 50 % der Geschäftsanteile an die Verlag Dr. Otto Schmidt KG als den gewünschten strategischen Partner.

Bis heute sind knapp 400 RWS-Skripte erschienen, zum Teil in mehreren Auflagen. Im Laufe der Jahre hat sich der Buchbereich zügig weiterentwickelt. Neben der Skriptenreihe erscheinen Formularkommentare, Handbücher, Kommentare und Loseblattwerke. Ein herausragendes Werk ist der Kommentar zur Insolvenzordnung von Kübler/Prütting/Bork, der die „Dauerbaustelle“ Insolvenzordnung seit deren Inkrafttreten 1999 mit jährlich bis zu vier Ergänzungslieferungen begleitet. Der Loseblattkommentar umfasst derzeit nahezu 7.500 Seiten und steht unter kpb-inso.de auch komplett online zur Verfügung.

Weitere bekannte Titel des Verlages sind z. B. der Kommentar zum GmbH-Gesetz von Bork/Schäfer, der insolvenzrechtliches und gesellschaftsrechtliches Expertenwissen miteinander vereint, das Handbuch Kapitalmarktrecht von Lenenbach sowie der Kommentar zur Insolvenzordnung von Graf-Schlicker, dem es gelungen ist, das gesamte Rechtsgebiet in all seiner Komplexität in einem Band darzustellen.

Parallel zur Entwicklung des Seminar- und Buchangebots wurde Ende der 70er Jahre die Idee geboren, eine neue Zeitschrift zu gründen, die inhaltlich praxisnäher sein sollte als die bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt verfügbaren. Im Januar 1980 erschien daher im RWS Verlag Heft 1 der Insolvenzrecht – Zeitschrift für die gesamte Insolvenzpraxis (ZIP), die 1983 unter Beibehaltung des Kürzels „ZIP“ in Zeitschrift für Wirtschaftsrecht umbenannt wurde. Heute gehört die ZIP zu den führenden wirtschaftsrechtlichen Fachzeitschriften in Deutschland. Thematische Schwerpunkte sind das Insolvenzrecht, das Gesellschaftsrecht sowie das Bank- und Kapitalmarktrecht. Unter zip-online.de sind alle Ausgaben der ZIP im Internet recherchierbar, für Bezieher der Zeitschrift ohne zusätzliche Kosten.

In den auf die Gründung der ZIP folgenden Jahren wurde das Fachzeitschriften-Portfolio des RWS Verlags weiter ausgebaut. Neben der ZIP erscheinen seit 1985 die Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht (EWiR) mit Kurzkommentierungen aktueller wirtschaftsrechtlicher Urteile. 1989 trat die Zeitschrift für Bankrecht und Bankwirtschaft (ZBB) hinzu, die in Fachbeiträgen Entwicklungen aufgreift und evaluiert. Die 1997 gegründete Zeitschrift für Immobilienrecht (ZfIR) publiziert Beiträge an der Schnittstelle zwischen Immobilien- und Zwangsverwaltungsrecht. Die Zeitschrift für Verbraucher- und Privat-Insolvenzrecht (ZVI) komplettiert seit 2002 im Insolvenzrecht das Angebot des Verlages und ist zu diesem wichtigen Bereich die einzige eigenständige Fachzeitschrift auf dem Markt. Seit 2003 erscheint außerdem die kartellrechtlich ausgerichtete Zeitschrift für Wettbewerbsrecht (ZWeR).

Bei aller verlegerischen Tätigkeit ließ der RWS Verlag die ursprüngliche Geschäftsidee nicht aus den Augen und hat auch das Seminargeschäft kontinuierlich fortentwickelt. Jährlich veranstaltet der RWS Verlag zwischen 100 und 120 Tagungen, Praktiker-Seminare und Mitarbeiterschulungen sowie seit einigen Jahren auch Lehrgänge in der RWS Insolvenzakademie. Im Bereich der insolvenzrechtlichen Weiterbildung gilt RWS als einer der Marktführer der Branche.

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