Zwangsvollstreckung im Schatten der Insolvenz [§ 15 FAO]
Termin / Ort
Montag, den 1. März 2010 in Frankfurt
9:30 bis 17:00 Uhr
Ihre Referentin
» Karin Scheungrab, Dipl.-Rechtspflegerin (FH), Leipzig/München
Schwerpunkte
- Insolvenzverfahren und die verschiedenen Maßnahmen der Zwangsvollstreckung: Vor, während und nach des Verfahrens sowie der Restschuldbefreiungsphase
- Kontopfändungsnovelle 2010
- Wechselwirkungen zwischen Zwangsvollstreckung und Insolvenz
- Fallbeispiele
Teilnehmer
- Insolvenzverwalter
- Insolvenzsachbearbeiter
- Rechtsanwälte
- Qualifizierte Mitarbeiter in Anwaltskanzleien und Inkassounternehmen
- Juristen in Banken, Versicherungen und Unternehmen
Themen
Vollstreckung vor der Insolvenz
- Voraussetzungen, Rückschlagsperre
- Auswirkungen
Das Insolvenzverfahren als Gesamtvollstreckungsverfahren: Gebote und Verbote!
- Regel- und Verbraucherinsolvenzverfahren im Überblick
- Verfahrensabläufe, zu berücksichtigende Unterschiede
- Vollstreckungsverbot
- Behandlung von Lohn- und Gehaltspfändungen mit Blick auf das neue Gesetz des Kontopfändungsschutzes 2010
- Sinn, Zweck und Vorteile des Pfändungsschutzkontos
- Missbrauchsrisiken durch den Schuldner?
- Erlaubnis zur Vollstreckung von Unterhaltszahlungen
- Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Unterhalt für erziehende, nicht miteinander verheiratete Eltern
- Die Beträge des Mindestunterhalts
- Kindergeldanrechnung
- Die neuen Rangklassen im Unterhaltsrecht und der Zwangsvollstreckung
- Berechnungen des einzusetzenden Einkommens, pfändbaren Einkommens sowie Höhe des notwendigen Unterhalts
- Zugriffsmöglichkeiten
- Auswirkungen des Gesetzes zum Schutz der Altersvorsorge
- Schadensersatzforderungen aus vorsätzlich unerlaubten Handlungen
- Vollstreckung von Masseverbindlichkeiten
- Anfechtung als ''Waffe'' gegen unberechtigt vorgenommene Zwangsvollstreckungen
- Tatbestände der kongruenten und inkongruenten Deckung
- Auf der Suche nach unmittelbar nachteiligen Rechtshandlungen und vorsätzlichen Gläubigerbenachteiligungen: Praxistipps und Hinweise!
Insolvenz natürlicher Personen: Zwangsvollstreckungsoptionen während der Restschuldbefreiungsphase
- Vorzeitige Beendigung der Restschuldbefreiung
- Versagungsgründe
- Konsequenz: Vollstreckungstitel für die Forderungen ist die Insolvenztabelle
- Aufleben der Zwangsvollstreckung unter ''Prioritätengrundsatz''
- Widerruf
Veranstaltungsort / Anfahrt
Mercure Hotel & Residenz Frankfurt Messe
Voltastr. 29
60486 Frankfurt
+49 69 79260
+49 69 79261606
Die Wegbeschreibung zum Tagungshotel erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Bei Bedarf buchen Sie bitte Ihr Zimmer rechtzeitig direkt im Hotel (begrenztes Zimmerkontingent).
Teilnahmegebühren
495,– € zzgl. MwSt. (= brutto 589,05 €) inkl. Seminarunterlage, Pausenerfrischungen, Mittagessen
§ 15 FAO
Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung, die Sie Ihrer Rechtsanwaltskammer als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO vorlegen können. Über die Anerkennung entscheidet Ihre Rechtsanwaltskammer.
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Allgemeine Geschäftsbedingungen
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