Allen & Overy LLP: Corporate Governance und Risikomanagement haben für Unternehmen oberste Priorität

26.10.2009

Allen & Overy

LONDON, 23. Oktober 2009 - Fast die Hälfte (48 Prozent) der Chefsyndizi in den führenden europäischen Unternehmen nannten 'Corporate Governance und Risikomanagement' als oberste Priorität ihrer Unternehmensleitungen. Dies ergab eine Umfrage, deren Ergebnisse von der internationalen Anwaltsgesellschaft Allen & Overy LLP als Teil der von RSG Consulting für den diesjährigen 'FT Innovative Lawyers Report' durchgeführten Studie veröffentlicht wurden. 'Der Zugang zu Finanzmitteln unter erschwerten Kreditmarktbedingungen' sowie 'die Bewältigung der zunehmenden Regulierungsanforderungen' wurden mit 25 Prozent und 18 Prozent als zweit- bzw. drittwichtigstes Thema benannt.

'Die zunehmende öffentliche Debatte und die verstärkte Wahrnehmung von Aktionärsrechten zwingt Vorstände dazu, sich den Faktoren zu widmen, die auf lange Sicht für den geschäftlichen Erfolg ausschlaggebend sind', kommentiert ein Chefsyndikus das Thema Corporate Governance. 'Dazu zählen eine angemessene Einschätzung aktueller und künftiger Risiken wie auch der Einfluss der Corporate Governance-Regeln darauf, wie erfolgreich Vorstände diese Risiken steuern und idealerweise vermeiden.'

Der Leiter einer anderen Rechtsabteilung sagt hinsichtlich der

Regulierungslast: 'Das Problem ist nicht die Regulierung als solche, sondern ihre Dichte. Es gibt eine Flut von Regulierungsmaßnahmen auf staatlicher, regionaler und internationaler Ebene, oftmals mit dem gleichen Gegenstand und häufig widersprüchlich.'

'Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig Corporate Governance und Haftungsfragen für eine Unternehmensleitung heute sind, insbesondere in Anbetracht des erschwerten Zugangs zu Finanzmitteln infolge der Weltwirtschaftskrise', so Tim House, Leiter der internationalen Prozessrechtspraxis von Allen & Overy.

Obwohl Boni und überhöhte Vergütungen viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, scheinen die Ergebnisse der Umfrage jedoch anzudeuten, dass lediglich fünf Prozent der Chefsyndizi der Ansicht sind, dieses Thema sollte ganz oben auf der Prioritätenliste ihrer Unternehmen stehen.

Im Rahmen der Studie wurden stichprobenartig ausgewählte Leiter der Rechtsabteilungen der 500 größten Unternehmen Europas, einschließlich der Euro 300, sowie die Teilnehmer der von Allen & Overy organisierten Veranstaltungsreihe 'General Counsel Forum' befragt. Sie wurden gebeten einzuschätzen, welchem der folgenden Themen ihre Unternehmen im kommenden Jahr welche Priorität einräumen werden:

- Bewältigung der zunehmenden Regulierungsanforderungen

- Vorstandsvergütungen

- Mitarbeiterengagement

- Corporate Governance und Risikomanagement

- Zugang zu Finanzmitteln unter erschwerten Kreditmarktbedingungen

- Umweltfragen.

Ranking der Prioritäten für Unternehmen in den kommenden 12 Monaten*

1 2 3 4 5 6

Bewältigung der zunehmenden 7 8 11 5 7 2

Regulierungsanforderungen

Vorstandsvergütungen 2 3 7 12 9 7

Mitarbeiterengagement 1 2 10 12 11 4

Corporate Governance und Risikomanagement 19 14 5 1 0 1

Zugang zu Finanzmitteln unter erschwerten 13 6 5 5 3 7

Kreditmarktbedingungen**

Umweltfragen 1 4 6 5 9 15

*1= höchste Priorität; 6 = niedrigste Priorität **Einer der Befragten hat in dieser Kategorie nicht geantwortet.

Anmerkungen für den Herausgeber:

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Allen & Overy ist eine internationale Anwaltsgesellschaft mit etwa 5.000 Mitarbeitern, darunter etwa 450 Partner, an 31 Standorten weltweit.

Allen & Overy ist in Deutschland an den Standorten Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Mannheim und München mit etwa 150 Anwälten, darunter 33 Partner, vertreten. Die Anwälte beraten führende nationale und internationale Unternehmen vorwiegend in den Bereichen Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrecht, Gesellschaftsrecht und M&A, Steuerrecht sowie in anderen Bereichen des Wirtschaftsrechts.

Diese Pressemitteilung wird von Allen & Overy LLP herausgegeben. In dieser Pressemitteilung bezieht sich 'Allen & Overy' auf 'Allen & Overy LLP bzw.

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