Amend Rechtsanwälte: Mania Group - Teilkonzern mit Insolvenzeröffnung übertragen

26.06.2008

Amend Rechtsanwälte

Das Amtsgericht Bad Homburg v.d.H. hat über das Vermögen der

Mania Technologie AG und deren deutschen Tochtergesellschaften

das Insolvenzverfahren eröffnet. Rechtsanwältin Angelika Amend und

Rechtsanwalt Arno Wolf wurden als Insolvenzverwalter bestellt.

Kronberg i.Ts., 24. Juni 2008 – Mit Beschluss des Amtsgerichts Bad Homburg v.d.H.

vom 20. Juni 2008 wurde über das Vermögen der Mania Technologie AG, dem

weltweiten Marktführer im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Produkten und

Dienstleistungen für die Halbleitertechnologie, das Insolvenzverfahren eröffnet und für

rund 500 Arbeitnehmer des weltweit Tätigen Konzerns der Arbeitsplatz gesichert.

„Durch Veräußerung eines großen Geschäftsbereichs der Mania Group an den

Hauptgläubiger ESO ist es uns gelungen, weitere Tochtergesellschaften der Mania

Technologie AG vor der Insolvenz zu bewahren und weltweit einen Großteil der rund

900 Arbeitsplätze zu erhalten“, sagte Insolvenzverwalterin Angelika Amend, Gründerin

und Namenspartnerin der Kanzlei amend rechtsanwälte. Die Rechtsanwältin und

erfahrene Saniererin war am 28. April 2008 zur vorläufigen Insolvenzverwalterin der

börsennotierten Mania Technologie AG bestellt worden und hatte sich in den

zurückliegenden Wochen intensiv um eine Rettung der gesamten Gruppe bemüht.

Auch über die Vermögen der deutschen Tochtergesellschaften Mania

Deutschland GmbH und Mania Entwicklungsgesellschaft mbH wurde das

Insolvenzverfahren eröffnet und Rechtsanwalt Arno Wolf, Partner im Büro amend

rechtsanwälte, zum Insolvenzverwalter bestellt.

Nach Amend, Vorstandsmitglied im “Verband der Unternehmensinsolvenzverwalter

Deutschlands” (VID), war es zur weitestgehenden Erhaltung der Mania Gruppe

notwendig, die weltweit verzweigte Konzernstruktur zu entflechten und einige

Teilbereiche des Konzerns abzuspalten.

Das Unternehmen mit Sitz in Weilrod bei Bad Homburg reiht sich in die Riege der High-

Tech-Unternehmen aus der Elektronik- bzw. Leiterplattenindustrie ein und war bis

zuletzt als weltweiter Marktführer tätig. Im Geschäftsbereich Interconnect

Produktionssysteme (IPS) entwickelte und produzierte das Unternehmen Systeme zur

Tiefenstrukturierung sowie zur elektrischen und optischen Funktions- und

Qualitätskontrolle von Interconnect Carriern. In der Sparte Outsourcing wird entweder

in einem der weltweiten Testcenter oder bei den Herstellern von Interconnect Carriern

vor Ort die Auslagerung von definierten Produktionsschritten angeboten. Zu den

Kunden der MANIA-Produkte zählen Automobil-, Medizintechnik-,

Unterhaltungselektronik- und Technologieunternehmen.

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