AndresPartner: ATB Schorch GmbH informiert Belegschaft über aktuellen Stand der Restrukturierung

17.07.2017

Verhandlungen mit Betriebsrat über Sozialplan und Interessenausgleich nach nur sechs Wochen erfolgreich abgeschlossen Vereinbarte Maßnahmen schaffen Grundlage dafür, Unternehmen neu aufzustellen und rund 240 Arbeitsplätze in Mönchengladbach zu erhalten ATB Schorch bietet 144 Arbeitnehmern, die nicht weiterbeschäftigt werden können, Eintritt in Transfergesellschaft an Kunden stehen uneingeschränkt zum Unternehmen; Auftragseingang um 30 Prozent höher als im Vorjahr

Mönchengladbach, 14. Juli 2017. Die ATB Schorch GmbH, mittelständischer Anbieter für explosionsgeschützte Motoren und Maschinen aus Mönchengladbach, hat die Belegschaft heute über den Stand der vorläufigen Eigenverwaltung informiert.

„Mit den jetzt angekündigten Maßnahmen schaffen wir die Grundlage dafür, das Unternehmen sowie einen Großteil der Arbeitsplätze in Mönchengladbach zu erhalten“, sagt Martin Oertel, der als Chief Restructuring Officer (CRO) der ATB Schorch GmbH für den Restrukturierungsprozess verantwortlich zeichnet.

Nach intensiven Verhandlungen mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan und Interessenausgleich, können rund 240 Arbeitsplätze erhalten werden. „Wir freuen uns, innerhalb von nur sechs Wochen insoweit ein gemeinsames Ergebnis mit den Arbeitnehmervertretern gefunden zu haben“, so Oertel weiter. In Ergänzung dazu ist ein arbeitnehmerseitiger Sanierungsbeitrag erforderlich, der die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden sowie einen Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld beinhalten soll. Darüber hinaus wird die bestehende Betriebsvereinbarung zum Gruppen-Akkordzuschlag gekündigt.

Den 144 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, und damit deutlich weniger als die über 200 angekündigten, die nicht weiterbeschäftigt werden können, bietet das Unternehmen einen Wechsel in eine Transfergesellschaft an – je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit für bis zu zwölf Monate.

In den vergangenen Wochen hatte das Restrukturierungsteam um Dr. Dirk Andres von der Kanzlei AndresPartner zusammen mit Dr. Sebastian Frahm in enger Abstimmung mit dem vorläufigen Gläubigerausschuss sowie dem vorläufigen Sachwalter für die Stabilisierung des Geschäftsbetriebs gesorgt und damit die wesentlichen Weichen für die Neuaufstellung des Unternehmens gestellt.

Das Geschäft läuft seit Antrag auf Eröffnung eines Eigenverwaltungsverfahrens ohne Einschränkung fort. „Unsere Kunden halten weiterhin an ATB Schorch fest. Der Auftragseingang liegt dieses Jahr um 30 Prozent höher als im Vorjahr“, erläutert Oertel.

Die Wolong-Gruppe, zu der ATB Schorch gehört, hat derweil begonnen, eine Vertriebs- und Servicegesellschaft in Mönchengladbach aufzubauen.

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