Bird & Bird berät Aphria im Vergabeverfahren um Anbau, Verarbeitung und Übergabe von Cannabis

18.04.2019

München/Frankfurt, 17.04.2019 - Bird & Bird LLP hat die Aphria Deutschland GmbH im Vergabeverfahren zu Anbau, Verarbeitung und Übergabe von Cannabis für medizinische Zwecke beraten. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Aphria den Zuschlag für mehrere Lose erteilt.

Vor allem im Ausland genießt dieses Verfahren große Aufmerksamkeit, da es als eine Art Blaupause für die Liberalisierung des Marktes für Cannabismedizin gesehen wird. Konzepte für Anbau und Verarbeitung von medizinischem Cannabis mussten, in Übereinstimmung mit deutschem Arzneimittel- und Betäubungsmittelrecht, neu entworfen, vergaberechtlich „wasserdicht“ und auf die Punktverteilung optimiert gestaltet werden. In Kanada unterliegt Cannabis nicht den strengen pharmazeutischen Maßstäben, sondern genießt eine Art Zwischenstatus zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln. Insoweit wurde hier Neuland betreten.

Für Aphria-Deutschland-Geschäftsführer Hendrik Knopp ist die Entscheidung des BfArM eine Bestätigung für „die konsequente Ausrichtung des Unternehmens und unserer Prozesse auf eine wissenschaftsgestützte, evidenzbasierte Cannabismedizin von der Anzucht der Pflanzen bis zur pharmazeutischen Herstellung.“

Die Aphria Deutschland GmbH wurde von dem folgenden Bird & Bird Team beraten: Partner Dr. Alexander Csaki (Vergaberecht, München) und Dr. Niels Lutzhöft, LL.M. (Arzneimittelrecht, Frankfurt), beide Federführung sowie den Partnern Dr. Kai Kerger (Corporate), Dr. Dirk Barcaba (Real Estate), beide Frankfurt, Dr. Matthias Lang (Umweltrecht, Düsseldorf), Dr. Barbara Geck (Arbeitsrecht), Dr. Matthias Winter (Finanzierung), beide Frankfurt, Felix Rödiger (IP/Sortenschutzrecht, Düsseldorf) sowie den Counseln Martin Conrads (Vergaberecht, Hamburg) und Elie Kaufman, LL.M. (Real Estate, Frankfurt) und den Associates Sandra Krüger (Vergaberecht, München), Dr. Christoph Hendel (Arzneimittelrecht, Düsseldorf), Dr. Ferdinand Weis (Arzneimittelrecht, Frankfurt), Stanislav Schmidt (Finanzierung, Frankfurt), Dr. Sebastian Fuchs (IP, Düsseldorf) und Stefanie Kremer (Umweltrecht, Düsseldorf).

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