Die Zukunft von DAT BACKHUS ist gesichert

01.10.2020

Investor steigt ein und übernimmt zum Jahresende

Am Dienstag, 29. September 2020, hat die Gläubigerversammlung der Heinz Bräuer GmbH & Co. KG, im Großraum Hamburg besser unter dem Markennamen DAT BACKHUS bekannt, den Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus beauftragt, in der ersten Oktoberhälfte einen Insolvenzplan mit dem Ziel der Beendigung des Insolvenzverfahrens zum Jahresende zu erstellen. Dieser wird den Gläubigern eine deutlich bessere Quote anbieten als ohne Investoreneinstieg.

Bereits einen Tag zuvor hatte Denkhaus mit Zustimmung des Gläubigerausschusses mit der Berliner Beteiligungsgesellschaft PrecapitalPartners als Investor einen Vertrag geschlossen. Dieser hat die Beendigung des Insolvenzverfahrens zum Jahresende und den Einstieg des Investors zum Ziel. Im Hinblick auf den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Über den Insolvenzplan müssen die Gläubiger in einem weiteren Termin abstimmen. Mit der dann erfolgenden Aufhebung des Insolvenzverfahrens wird der Investor das Ruder übernehmen. DAT BACKHUS wird in seinen Strukturen mit aktuell rund 1.000 Arbeitnehmern erhalten bleiben und soll alsbald wieder auf Wachstumskurs gehen. „Wir hatten großes Interesse potenzieller Investoren. Wichtig war es mir, dass auch der Produktionsstandort in der Hamburger Billstraße erhalten bleibt und nicht nur das Filialnetz von einem Wettbewerber geschluckt wird“, so Denkhaus. Der Insolvenzverwalter erläutert weiter: „Das ist mit der nun gefundenen Lösung sichergestellt und belohnt auch das tolle Engagement der gesamten Belegschaft. Sie steht leidenschaftlich hinter ihrem Unternehmen. Auch die Gewerkschaft NGG hat mit dem Abschluss eines Sanierungstarifvertrags den Weg in die Zukunft geebnet.“

Der bisherige Gesellschafter Bartels-Langness aus Kiel wird dem Unternehmen über seine Tochtergesellschaft Backring Nord als Lieferant zur Seite stehen.

Svend Wöhr, Geschäftsführer von DAT BACKHUS, erklärt: „Unsere Kunden haben uns in den vergangenen Monaten die Treue gehalten. Ihnen gebührt zusammen mit der Belegschaft in der Produktion und unseren 93 Filialen großer Dank. Wir werden weiterhin als traditioneller Handwerksbäcker für unsere Kunden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen da sein!“

Hamburg, 30. September 2020

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