ECOSOIL Unternehmensgruppe Restrukturierungskonzept mit Insolvenzplan

23.12.2011

Die Oberhausener ECOSOIL Holding GmbH und die ECOSOIL Nord- West GmbH haben am 19.12.2011 beim Amtsgericht Duisburg die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Zeitgleich hat die Tochtergesellschaft der Holding, die ECOSOIL Ost GmbH aus dem brandenburgischen Senftenberg ebenfalls einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Ziel ist es, die Unternehmen im Rahmen von Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung zu entschulden, nachhaltig wettbewerbsfähig aufzustellen und den Großteil der 380 Arbeitsplätze in der Unternehmensgruppe zu erhalten. Der Geschäftsbetrieb wird weiter fortgeführt.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde für beiden Oberhausener Unternehmen Herr Rechtsanwalt Axel Schwentker aus der Sozietät Schwentker und Bückmann bestellt, für die ECOSOIL Ost GmbH wurde Herr Rechtsanwalt Udo Feser, Berlin, bestellt.

Die Geschäftsführung beabsichtigt in allen drei Unternehmen Planinsolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchzuführen und hat sich hierfür mit dem Sanierungsfachmann Rechtsanwalt Jörg Spies von pkl Keller Spies Partnerschaft als weiteren Geschäftsführer verstärkt.

Ziel ist die Fortführung der Unternehmensgruppe. Um dies zu ermöglichen, steht mit der Endurance Capital AG aus München ein Investor bereit, der bei Annahme des Insolvenzplans der Unternehmensgruppe zusätzliches Kapital und Liquidität zur Verfügung stellt.

Die Unternehmensgruppe leidet unter den negativen Auswirkungen der Insolvenz der ECOSOIL Süd GmbH im Jahr 2010, die erhebliche Umsatzeinbußen und Haftungsansprüche zur Folge hatte, insbesondere Umsatzsteuernachbelastungen. Mehrere Versuche mit Investoren, vor der Insolvenz eine Sanierung zu realisieren, scheiterten. Vor diesem Hintergrund stellt das Sanierungskonzept vorrangig auf die finanzwirtschaftliche Sanierung durch Ausübung Zur Veröffentlichung freigegeben ab 22.12.2011 insolvenzrechtlicher Gestaltungsrechte und die Anpassung der Kostenstruktur ab.

Mit dem Insolvenzplanverfahren wird angestrebt, die Verfahren innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten nach Antragstellung abzuschließen, wobei die Gläubiger durch Zahlung einer sicheren Quote auf ihre Forderungen im Vergleich zur Regelinsolvenz wirtschaftlich deutlich besser gestellt werden sollen.

Am Standort Oberhausen beschäftigt das umweltnahe Erdbau- Unternehmen derzeit ca. 150 Mitarbeiter und ist vor allem in der Sanierung von industriellen Brachflächen und im Hochwasserschutz tätig. An den Standorten Bitterfeld und Senftenberg arbeiten zusätzlich rund 230 Mitarbeiter.

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