Falkensteg: Albert Horn Söhne saniert sich im Schutzschirm

16.02.2017

- Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter -

- Margen- und Wettbewerbsdruck für Krise verantwortlich -

- Löhne und Gehälter gesichert

- Ziel sind Erhalt und Fortführung -

- Positive Signale von Kunden und Lieferanten -

Die Beratungsgesellschaft Ebner Stolz saniert gemeinsam mit Falkensteg den größten Hersteller von Grußkarten in Deutschland, die Albert Horn Söhne GmbH & Co. KG. Durch das jetzt beantragte Schutzschirmverfahren soll die operative Restrukturierung fortgesetzt werden und das Unternehmen nach zügiger Durchführung des Verfahrens neu ausgerichtet werden.

Wiesbaden/Hochheim, 14.02.2017. Albert Horn Söhne GmbH & Co. KG mit Sitz in Hochheim hat am 14.02.2017 beim Amtsgericht Wiesbaden einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Ziel ist es, die bereits begonnene Sanierung konsequent weiter zu führen. Albert Horn ist ein deutsches Traditionsunternehmen aus der Nähe von Frankfurt am Main. Seit der Gründung im Jahr 1948 gelang es dem Unternehmen sich als Marktführer für Grußkarten in Deutschland zu etablieren. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland ca. 480 Mitarbeiter. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde im Zuge der außergerichtlichen Restrukturierung bereits deutlich reduziert.

Hoher Margen- und Wettbewerbsdruck in einem hart umkämpften und tendenziell rückläufigen Markt haben das Traditionsunternehmen in die Liquiditätskrise geführt. In den letzten Jahren hatte die Geschäftsleitung konsequent gehandelt und Sanierungsmaßnahmen ergriffen, um die Rentabilität und Liquidität zu erhöhen. So machten die Schließung der Produktion, Neukundengewinnung sowie die Einführung eines neuen ERP-Systems und weitere Maßnahmen sich bereits deutlich im Ergebnis positiv bemerkbar.

„Unser Ziel ist die Sicherung des Standortes und der Arbeitsplätze in der Region“ sagte Tobias Schmitt. „Wir werden den eingeschlagenen Weg der Restrukturierung konsequent weiterverfolgen und die Möglichkeiten des Schutzschirmes nutzen“ erklärte der Sanierungsgeschäftsführer Tillmann Peeters. „Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt fortgeführt, für unsere Kunden ändert sich nichts“ sagte der gerichtlich bestellt Sachwalter Dr. Markus Plathner.

Mit dem beantragten Schutzschirmverfahren soll die Sanierung und Neuausrichtung des Unternehmens zum Abschluss gebracht werden. Durch die Neuausrichtung beabsichtigt das Unternehmen seine Marktstellung zu verteidigen. Ein Insolvenzplan soll in Kürze vorgelegt und schnellst möglich umgesetzt werden. Rechtlich und bei der Vorbereitung des Insolvenzplans wird das Unternehmen durch Jan Groß von der multidisziplinären Kanzlei Ebner Stolz beraten. Das Team von Ebner Stolz, bestehend aus Rechtsanwälten und Management Consultants, begleitet zudem die operative Sanierung gemeinsam mit Tillmann Peeters von der Kanzlei Falkensteg, welcher als CRO in die Geschäftsführung eingerückt ist. Als Sachwalter wurde Dr. Jan Markus Plathner von Brinkmann & Partner bestellt, welcher über große Erfahrung in Schutzschirm- und Eigenverwaltungsverfahren verfügt.

Beratung Albert Horn Söhne

Ebner Stolz (Köln)

Jan Groß (Restrukturierung, Partner), Associate: Lutz Maschlanka (Restrukturierung)

Beratung Geschäftsführung

Falkensteg (Frankfurt am Main)

Tilmann Peeters (CRO)
Sebastian Wilde (Restrukturierung, Partner)

Sachwaltung Albert Horn Söhne

Brinkmann & Partner (Frankfurt am Main)

Dr. Jan Markus Plathner (Sachwalter)

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