Gleiss Lutz berät bei der Restrukturierung des Highstreet Immobilien Joint Ventures

16.03.2010

Gleiss Lutz

Das Highstreet Immobilien Joint Venture, der Eigentümer von rund 90 Warenhäusern, die allesamt an die insolvente Karstadt Warenhaus GmbH vermietet sind, hat erfolgreich eine Restrukturierung abgeschlossen. Das Highstreet Joint Venture wird von Whitehall und einem Konsortium bestehend aus RREEF, Generali, Pirelli RE sowie der Borletti Gruppe kontrolliert.

Die Restrukturierung des Joint Ventures war als Folge der Insolvenz von Karstadt erforderlich geworden. Neben einer Verlängerung der Laufzeit der Kreditverbindlichkeiten von Highstreet und Zugeständnissen bei Kreditklausen, sogenannten Covenants, wurde mit den Gläubigern des Highstreet Joint Ventures eine Vereinbarung erzielt, um die vom Insolvenzverwalter der Karstadt-Warenhäuser geforderten Zugeständnisse, insbesondere eine Mietreduktion und eine vorzeitige Rückgabe einzelner Karstadt-Warenhäuser, zu ermöglichen. Highstreet unterstützt mit diesen Konzessionen den gegenwärtig vom Insolvenzverwalter vorbereiteten Insolvenzplan und die anschließende Veräußerung von Karstadt.

Gleiss Lutz hat das Konsortium bestehend aus RREEF, Generali, Pirelli RE sowie der Borletti Gruppe dabei umfassend beraten. Das Gleiss Lutz Team bestand aus den Partnern Dr. Jan Bauer (Federführung, Gesellschaftsrecht/M&A, Frankfurt), Dr. Andreas Spahlinger (Insolvenzrecht, Stuttgart), Dr. Bernhard Busch (Immobilienrecht, Frankfurt), Dr. Burkhard Jäkel (Finanzierungen, Frankfurt), Dr. Maximilian von Rom (Finanzierungen, Frankfurt) und Dr. Michael Marquardt (Steuern, Frankfurt). Darüber hinaus waren folgende Anwälte tätig: Dr. Björn Simon (Gesellschaftsrecht/M&A, Frankfurt), Dr. Christian Brünkmans (Gesellschaftsrecht/M&A, Düsseldorf), Dr. Christina von Schweinitz (Gesellschaftsrecht/M&A, Frankfurt), Philipp Naab (Immobilienrecht, Frankfurt) und Stefan Köhler (Steuerrecht, Frankfurt).

Whitehall hatte die Warenhäuser im Jahr 2006 von Karstadt übernommen und sie an Karstadt vermietet, wobei Karstadt zunächst mit 49 Prozent an der Erwerbsgesellschaft Highstreet rückbeteiligt blieb. Im Jahr 2008 stieg Karstadt schließlich komplett bei Highstreet aus und veräußerte ihre 49-prozentige Beteiligung an das Konsortium um RRREF. Gleiss Lutz war bereits hier federführender Berater des Konsortiums. Die Transaktion, der seinerzeit eine Bewertung der Karstadt-Warenhäuser mit rund EUR 4,7 Mrd. zugrunde lag, gehört zu den größten Immobilientransaktionen der letzten Jahre.

Gleiss Lutz

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