Hack Hoefer: Betrieb bei Automobilzulieferer AKsys GmbH läuft ohne Einschränkungen

29.05.2009

Hack Hoefer

- International tätiger Spezialist für Akustik, Hitzeschutz und Kunststoffbauteile aus

Worms stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

- Vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Hoefer hat Vorfinanzierung der Löhne und

Gehälter der rund 1.800 Mitarbeiter in Deutschlad beantragt

- Insolvenzantrag wurde notwendig, da Kreditantrag aus dem „Wirtschaftsfonds

Deutschland“ abgelehnt wurde

Mannheim/Worms, 27. Mai 2009. Der Betrieb bei der AKsys GmbH, einem international

tätigen Spezialisten für Akustik, Hitzeschutz und Kunststoffbauteile läuft

auch nach dem Insolvenzantrag ohne Einschränkungen weiter. „Die Kunden können

sich darauf verlassen, dass alle Aufträge weiterhin in der gewohnten Qualität bearbeitet

und ausgeführt werden. Wir produzieren weiter“, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter

Tobias Hoefer von der Mannheimer Kanzlei Hack Hoefer, der bereits

die Automobilzulieferer ATS und Utescheny erfolgreich saniert hat.

Er werde sich so schnell wie möglich und so gründlich wie nötig ein umfassendes Bild

des Unternehmens machen und prüfe derzeit, ob und wie die AKsys GmbH erfolgreich

saniert und dauerhaft erhalten werden könne, so Hoefer weiter. „Ich habe dazu

bereits erste Gespräche mit Kunden, Gläubigern, Gesamtbetriebsrat und Mitarbeitern

geführt. Das Interesse aller Beteiligter am Fortbestand des Unternehmens ist groß.“

Damit alle rund 1.800 deutschen Mitarbeiter des Unternehmens mit Hauptsitz im

rheinland-pfälzischen Worms ihre Gehälter bekommen, hat Hoefer die Vorfinanzierung

des Insolvenzgeldes beantragt. „Die Mitarbeiter sollen so schnell wie möglich

ihren Lohn für diesen Monat und in den kommenden beiden Monaten pünktlich ihr

Geld erhalten“, so Hoefer. Die Belegschaft wurde über den aktuellen Stand der Dinge

informiert.

Die Geschäftsführung der AKsys GmbH hatte am Dienstag, 26. Mai, Antrag auf Eröffnung

eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Dieser

Schritt war notwendig geworden, da durch Wirtschafts- und Finanzkrise, die besonders

die Automobilindustrie mit voller Wucht trifft, der Umsatz stark zurückgegangen

war. Bereits Mitte März hatte das Unternehmen daher gemeinsam mit seinen

Gläubigerbanken bei der KfW um einen Kredit über 22 Millionen Euro aus dem „Wirtschaftsfonds

Deutschland“ nachgefragt. Dieser Antrag war in der vergangenen Woche

abgelehnt worden.

Das zuständige Amtsgericht Worms hat daraufhin den Experten für Konzernsanierungen

und Fachanwalt für Insolvenzrecht Tobias Hoefer zum vorläufigen Insolvenzverwalter

der AKsys GmbH bestellt.

Das Zulieferunternehmen für die Automobil-, Hausgeräte- und Bauindustrie ist international

tätiger Systemlieferant in den Bereichen Akustik, Hitzeschutz und Kunststoffbauteile.

Zu den Kunden der AKsys GmbH gehören alle namhaften Automobilhersteller

und eine Vielzahl an Unternehmen der Hausgeräte- und Bauindustrie.

„AKsys hat in allen drei Branchen einen ausgezeichneten Ruf und verfügt über eingeführte

Produkte, die weiterhin international gefragt sind“, sagte Hoefer.

Neben den zehn Standorten in Deutschland hat AKsys auch Niederlassungen in Polen,

Spanien, Brasilien, Mexiko und den USA. Sie sind derzeit nicht von der Insolvenz betroffen

und sollen im Rahmen der jetzt begonnenen Sanierung weitergeführt werden.

Auch hier läuft der Betrieb derzeit ohne Einschränkungen weiter.

Weitere Informationen:

Die AKsys GmbH ist ein international tätiger Systemlieferant der Automobil-, Hausgeräte

und Bauindustrie. So sorgen die Produkte von AKsys unter anderem für niedrige

Fahrgeräusche im Fahrzeuginnenraum, den flüsternden Auftritt von Geschirrspülmaschinen

oder die zuverlässige Abdichtung von Dächern, Fenstern und Fassaden. Das

Unternehmen entstand 2001 aus den Automobilzulieferern Faist Automotive, CWWGerko

und RKT-Kunststoffe. Vorübergehend war die Aksys GmbH im Besitz von Finanzinvestoren.

Im Oktober 2008 hat Michael Faist das Unternehmen als Hauptgesellschafter

übernommen. Mit dem Stammsitz im rheinland-pfälzischen Worms besitzt

AKsys insgesamt zehn Standorte in Deutschland und Niederlassungen in Polen,

Spanien, Brasilien, Mexiko und den USA. In Deutschland sind rund 1.800, im Ausland

rund 600 Mitarbeiter für die AKsys-Gruppe tätig.

Die Kanzlei Hack Hoefer hat sich auf Insolvenzverwaltungen spezialisiert und beschäftigt

bundesweit an sieben Standorten über 90 Mitarbeiter und Rechtsanwälte.

Zu den bekanntesten Insolvenzverwaltungen bzw. Sanierungserfolgen von Hack Hoefer

zählen der international tätige Felgenhersteller ATS, der Dachziegelhersteller

Trost Dachkeramik, das St. Josef-Krankenhaus in Viernheim, Unternehmen der Meffert-

sowie der ehemaligen Odenwälder CORONET-Gruppe und den Automobilzulieferer

Utescheny.

Vorläufiger Insolvenzverwalter

Tobias Hoefer

Fachanwalt für Insolvenzrecht

Kanzlei Hack Hoefer

Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter

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