Hack Hoefer: Fortführung der Meffert-Gruppe auch nach dem Jahreswechsel gesichert

21.12.2006

Hack Hoefer

· Vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner und Tobias Hoefer konnten Ge-schäftsbetrieb stabilisieren, Entwicklung läuft nach Plan

· Viele Interessenten für Einstieg, erste Konzepte für übertragende Sanierungslösung wer-den bereits geprüft

· Zusammenhalt der Meffert-Gruppe soll gewahrt bleiben

Rüsselsheim, den 21. Dezember 2006. Der Geschäftsbetrieb bei allen acht Tochtergesellschaf-ten der seit Mitte November insolventen Meffert-Gruppe wird auch nach dem Jahreswechsel in vol-lem Umfang weitergeführt. Das bekräftigten die vom Amtsgericht Darmstadt bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner (Kanzlei Brinkmann & Partner, Frankfurt) und Tobias Hoefer (Kanzlei Hack | Hoefer, Mannheim) heute: „Zusammen mit den Führungskräften und Mitar-beitern konnten wir alle Betriebe in den zurückliegenden vier Wochen stabilisieren. Das Geschäft läuft derzeit nach Plan, die Dispositionen für die ersten Monate des neuen Jahres stehen. Parallel dazu haben wir bereits eine Vielzahl von Interessenten für eine übertragende Sanierung gefunden. Erste Erwerberkonzepte liegen uns bereits vor und werden geprüft.“

Gute Basis für Verhandlungen mit Investoren

Die Sanierung der Meffert-Gruppe mit ihren von der Insolvenz betroffenen Tochtergesellschaften Meffert GmbH & Co KG, Rüsselsheim, Friedrich Bayer GmbH, Darmstadt, Paul Frank GmbH, Rüs-selsheim, und Sectec GmbH, Rüsselsheim, (Vorläufiger Insolvenzverwalter jeweils Dr. Jan Markus Plathner) sowie Schmitt Personaldienstleistungen GmbH, Rüsselsheim, Cleaning Service GmbH, Homburg, Freizeit Oase, Rüsselsheim, und Glasreinigungs GmbH, Rüsselsheim, (Vorläufiger Insol-venzverwalter Tobias Hoefer) nimmt damit schneller als zu erwarten war Gestalt an. „Es waren einige Nachtschichten unserer Mitarbeiter erforderlich, doch wir haben in der kurzen Zeit nicht nur die Betriebsfortführung sichern können, sondern auch schon die Basis gelegt für konkrete Verhandlungen mit potenziellen Investoren“, so die Insolvenzverwalter Plathner und Hoefer.

Durch die direkte Ansprache sowie eine überregional geschaltete Anzeige konnte dabei eine zwei-stellige Anzahl von Interessenten für die Meffert-Gruppe generiert werden. „Es handelt sich bei den Interessenten sowohl um mittelständische Betriebe als auch um größere Unternehmen. Sie alle haben erklärt, im Rahmen einer übertragenden Sanierung den Geschäftsbetrieb insbesondere am Standort Rüsselsheim wie bisher weiterführen zu wollen. Unser Ziel ist dabei, den Zusammenhalt der Meffert-Gruppe zu wahren, denn gerade der Zusammenhalt der Mitarbeiter und Führungskräfte war es, der uns in der ersten Zeit der Insolvenz über die entscheidenden Klippen hinweg half.“ So sei es gelungen, das Vertrauen der Kunden und die bestehenden Aufträge zu erhalten.

Insolvenzverwalter suchen bestmögliche Lösung für die Mitarbeiter

Hoefer und Plathner rechnen damit, dass Anfang Januar 2007 das Insolvenzverfahren formell er-öffnet werden kann. „Das heißt nichts anderes, als dass genügend Vermögen für die ordnungsge-mäße Verfahrenabwicklung vorhanden und eine Fortführungsperspektive für die insolventen Be-triebe gegeben ist. Damit ist verfahrenstechnisch dann der Weg frei, um die Verhandlungen mit den potenziellen Investoren rasch abzuschließen.“

Für die rund 1.800 Beschäftigten der Meffert-Gruppe an den Standorten Rüsselsheim, Bochum, Darmstadt und Kaiserslautern arbeiten die beiden Insolvenzverwalter an einer tragfähigen Lösung für die Zukunft. Der Insolvenzgeldanspruch der Mitarbeiter läuft zum Jahresende aus. Für die 600 Mitarbeiter, die direkt vom Wegfall des Großauftrags beim Automobilhersteller Opel Ende Novem-ber betroffen sind, prüfen die Insolvenzverwalter die Möglichkeit zur Weiterbeschäftigung in einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft. Die genauen Modalitäten hierfür erörtern Hoefer und Plathner derzeit in enger Zusammenarbeit mit Arbeitsverwaltung, Gewerkschaft und Betriebs-rat von Meffert. Für die übrigen rund 1.200 Mitarbeiter sind die Löhne und Gehälter nach Angaben der vorläufigen Insolvenzverwalter auch nach dem Jahreswechsel bis auf weiteres gesichert.

„Wir sind derzeit sehr zuversichtlich, was das Gelingen der Sanierung und den Erhalt von Standor-ten und möglichst vieler Arbeitsplätzen angeht. Allerdings ist auch klar, dass es ohne neue Inves-toren nicht gehen wird. Wir haben eine gute Ausgangsbasis für die bevorstehenden Verhandlun-gen, aber nur wenn uns Banken, Kunden und Mitarbeiter weiter so unterstützen, können wir diese auch erfolgreich abschließen, “ betonen Plathner und Hoefer.

Weitere Informationen zur Meffert-Gruppe

Die 1959 gegründete und aus einem Gebäudereinigungsbetrieb entstandene Meffert-Gruppe ist heute ein diversifizierter Outsourcing-Dienstleister mit insgesamt acht operativ tätigen Einzelge-sellschaften. Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit sind neben den traditionellen Reinigungsdiens-ten, Industrieservices, Facility Management, Instandhaltungs- und kommunale Dienste. Die Kun-denbasis ist breit gestreut und umfasst neben Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen auch kommunale Einrichtungen und soziale Institutionen. Zuletzt erwirtschaftete die Gruppe einen Jahresumsatz von rund 30 Mio. Euro.

Vorläufige Insolvenzverwalter

Dr. Jan Markus Plathner

 

 

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Tobias Hoefer

 

 

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