hammes.Insolvenzverwalter: Dirk Hammes ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Auto Lackas GmbH aus Wesel bestellt worden

16.01.2017

Die Fortführung ist gesichert.

Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt Dirk Hammes aus der Kanzlei hammes. ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Auto Lackas GmbH aus Wesel bestellt worden. Er hat der Betriebsfortführung zugestimmt. Die Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld vorläufig abgesichert.

Das Amtsgericht Duisburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Weseler Auto Lackas GmbH auf Antrag des Unternehmens angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt Dirk Hammes aus der Kanzlei hammes. Insolvenzverwalter mit Sitz unter anderem in Duisburg, Düsseldorf und Kleve bestellt. Dirk Hammes ist seit fast 20 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und gehört regelmäßig zu den am meisten bestellten Verwaltern bei Unternehmensinsolvenzen in ganz Deutschland.

Die Auto Lackas GmbH ist mit rund 100 Mitarbeitern an den Standorten Wesel, Dinslaken und Duisburg aktiv. Gesellschafter der Auto Lackas GmbH war zunächst Karl-Heinz Lackas. Mittlerweile haben seine beiden Söhne, Carlo und André Lackas, die Geschäfte übernommen. Von der Insolvenz definitiv nicht betroffen sind die übrigen Unternehmen der traditionsreichen, 1962 ursprünglich als Autowerkstatt gegründeten „Lackas-Gruppe“ (die Lackas Rhein-Ruhr GmbH und der Suzuki-Vertragshändler Lackas Motors GmbH), die seit vielen Jahren „DER“ Händler und Servicedienstleister unter anderem für Fahrzeuge von Toyota, Lexus und Suzuki am Niederrhein und im westlichen Ruhrgebiet ist. Die Auto Lackas GmbH fungiert nahezu ausschließlich als interner Dienstleister für andere Unternehmen der Gruppe, sodass Kunden der Marke nicht betroffen sind. Die Autohäuser der Gruppe verkaufen rund 4.000 Fahrzeuge im Jahr, mit einem Jahresumsatz von durchschnittlich 100 Millionen Euro ist Lackas einer der größten Autohändler in Deutschland.

Grund für die eingetretene Insolvenz ist laut Aussage des geschäftsführenden Gesellschafters Carlo Lackas ausschließlich eine streitige Auseinandersetzung mit den Finanzbehörden, nicht aber operative Probleme. Aus der Zeit seines Vaters an der Firmenspitze gebe es Steuerforderungen, für die das Finanzamt Wesel nun die Vollstreckung angekündigt habe.

Die Mitarbeiter stehen engagiert zu ihrem Unternehmen. Ihre Gehälter sind durch das Insolvenzgeld vorläufig gesichert und derzeit nicht rückständig, wie der vorläufige Insolvenzverwalter mitteilt. Geplant sind eine Sanierung mittels Insolvenzplan und der Erhalt sämtlicher Arbeitsplätze. Bestandteil des Sanierungskonzeptes ist eine erhebliche Erweiterung des Standortes an der Düsseldorfer Straße in Duisburg-Wanheim. Unter anderem soll ein modernes Reparaturcenter auf einem anliegenden Gelände einer stillgelegten Kabelfabrik entstehen.

Dirk Hammes wird jetzt erst einmal die Situation und die Ursachen der Krise genau analysieren, um dann die notwendigen Schritte zur Sanierung des Unternehmens einzuleiten. „Sobald wir alle Informationen gesammelt haben, können wir über die konkreten Maßnahmen entscheiden. Entscheidend ist, das bestmögliche Ergebnis für die Gläubiger zu erzielen, das ist in der Regel der Erhalt des von der Insolvenz bedrohten Unternehmens“, sagt der Rechtsanwalt, der über die Region hinaus für seinen Sanierungswillen bekannt ist.

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