Hoefer Schmidt-Thieme: Weinkellerei Otto Pressler arbeitet auch nach Insolvenzantrag in vollem Umfang weiter

22.11.2011

- Vorläufiger Insolvenzverwalter Marc Schmidt-Thieme sieht gute Chancen für Sanierung

- Für die 30 Mitarbeiter ändert sich vorerst nichts

- Gespräche über zeitnahe Finanzierungslösung für die rund 70 Traubenlieferanten der beiden Erzeugergemeinschaften Kloster Haimbach und König Dagobert laufen

Hochstadt (Pfalz), 18. November 2011. Die traditionsreiche Weinkellerei Otto Pressler kann auch nach dem gestern gestellten Insolvenzantrag in vollem Umfang weiter arbeiten. Der vom Amtsgericht Landau bestellte vorläufige Insolvenzverwalter und Sanierungsexperte Marc Schmidt-Thieme von der Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme sieht nach einer ersten Bestandsaufnahme gute Chancen für eine Sanierung des seit mehreren Generationen bestehenden Familienbetriebs. „Ich bin nach meinen ersten Gesprächen sehr zuversichtlich, dass wir eine Fortführungslösung realisieren können. Wie diese aussehen wird, wollen wir bis Ende Januar kommenden Jahres geklärt haben“, so Schmidt-Thieme.

Bei einer ersten Informationsveranstaltung für die rund 30 Mitarbeiter betonte der vorläufige Insolvenzverwalter, dass sich für diese zunächst nichts ändere, alle Arbeitsverhältnisse mit den daraus resultierenden Rechten und Pflichte bestünden unverändert fort. Damit die Mitarbeiter auch weiterhin ihre Lohn- und Gehaltszahlungen pünktlich bekommen, wurde bereits eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes auf den Weg gebracht. Durch die frühzeitige Insolvenzantragstellung kann nun nahezu der gesamte Insolvenzgeldzeitraum (drei Monate) für die Sanierung des Betriebes genutzt werden.

Die Geschäftsführung der Otto Pressler Weinkellerei GmbH & Co KG hatte Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Finanzierung der anstehenden Zahlungen an die Weinkommissionäre und an die Traubenlieferanten nicht mehr sichergestellt werden konnte.

Die Geschäftsführung der Weinkellerei arbeitet nun zusammen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter auch an einer Lösung, damit an die betroffenen Winzer und Erzeugergemeinschaften Zahlungen geleistet werden können, um etwaige Folgeinsolvenzen zu vermeiden. „Wir sind schon in Gesprächen darüber, ob und wie wir dies in Übereinstimmung mit dem deutschen Insolvenzrecht darstellen können und werden alle Lieferanten unverzüglich über das Ergebnis informieren“, betonte Schmidt-Thieme.

Der von Otto Pressler sen. im ehemaligen Stammhaus in der Großgasse in Hochstadt gegründete Kellereibetrieb wird heute mit modernsten Kellereianlagen und -techniken geführt. Neben zugekauften hochwertigen Weinen wird der vermarktete Wein über gekelterte Trauben der beiden verbundenen Erzeugergemeinschaften Kloster Haimbach und König Dagobert erzeugt. Die Weine der Erzeugergemeinschaften werden als Erzeugerabfüllungen abgefüllt und vermarktet.

Höchste Qualität und Zuverlässigkeit der Weine der Otto Pressler Weinkellerei GmbH & Co werden durch zahlreiche Zertifizierungen bestätigt. So wurde im April 2011 mit Erfolg die IFSZertifizierung (International Food Standard) auf „erhöhtem Niveau“ erreicht. Als überregionaler Vermarkter von Weinen aus regionaler bzw. deutscher Erzeugung ist die Kellerei zudem seit vielen Jahren auch auf den internationalen Weinmärkten aktiv.

Weitere Informationen:

Der Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenzrecht Marc Schmidt-Thieme ist Partner der Mannheimer Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme und auf Sanierungen im Zuge von Insolvenzverfahren spezialisiert. Die Kanzlei Hoefer Schmidt-Thieme beschäftigt bundesweit an neun Standorten über 90 Mitarbeiter und Rechtsanwälte. Zu den bekanntesten Insolvenzverwaltungen bzw. Sanierungserfolgen von Hoefer Schmidt-Thieme zählen die international tätigen Konzerne AKsys (Automobilzulieferer) sowie ATS (Felgenhersteller), Unternehmen der Meffert- sowie der CORONET-Gruppe, der Musikinstrumente-Hersteller Schreiber & Keilwerth, der Bekleidungshersteller Orwell sowie der Internationale Club Baden-Baden (Galopprennsport).

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Vorläufiger Insolvenzverwalter
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Fachanwalt für Insolvenzrecht
HOEFER I SCHMIDT-THIEME
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