hww wienberg wilhelm: 100 % Quote der Stahlwerk Gröditz GmbH – Gläubiger stimmen Konzerninsolvenzplan zu

08.12.2010

Dresden, 7. Dezember 2010. Am 1. Dezember 2010 ging nach rund 10 Jahren eines der politisch brisantesten Insolvenzverfahren Sachsens zu Ende.

Im Jahr 2000 mussten die Stahlwerk Gröditz GmbH, die Edelstahl Gröditz GmbH und die Gröditzer Stahlwerke GmbH mit rund 800 Arbeitnehmern am Standort in Gröditz Insolvenz anmelden. Hintergrund war, dass die EU-Kommission beschlossen hatte, dass das Stahlwerk in Gröditz staatliche Beihilfen in Höhe von über 120 Mio. Euro zurückzahlen sollte. Interventionen des damaligen Bundeskanzlers Schröder und Ministerpräsidenten Biedenkopf konnten die Insolvenz nicht verhindern.

Nach einer 2,5 jährigen Betriebsfortführung im eröffneten Insolvenzverfahren konnte der Standort durch die 3 Insolvenzverwalter mit Zustimmung der EU an die Georgsmarienhütte-Gruppe des heutigen RWE-Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Großmann übertragen werden und prosperiert heute noch.

Zur bestmöglichen Gläubigerbefriedigung aller 3 Gesellschaften wurde durch die 3 Insolvenzverwalter – in dieser Form erstmalig in Deutschland – ein Konzerninsolvenzplan vorgelegt.

„Die Quote von 100 % ist ein Riesenerfolg“, resümiert der Insolvenzverwalter der Stahlwerke Gröditz GmbH, Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg, Partner und Namensgeber der Insolvenzverwalterkanzlei hww wienberg wilhelm, Dresden. Die lange Zeit erklärt sich im Wesentlichen aus Änderungen in der Steuergesetzgebung. Die daraus resultierenden komplexen Fragestellungen waren mit der sächsischen Finanzverwaltung zu lösen.

Für die Region Gröditz ist der Standorterhalt ein großer Erfolgt. Mit der GMH-Gruppe haben die Mitarbeiter einen neuen Arbeitgeber gefunden, der mit zu den Branchenführern in der Stahlproduktion zählt.

hww ist eine bundesweit tätige Kanzlei, die ausschließlich Insolvenz- und Zwangsverwaltungen übernimmt. Mit derzeit rund 330 Mitarbeitern, darunter über 60 Berufsträgern an 23 deutschen Standorten, ist hww einer der Branchenführer im Bereich der Insolvenzverwaltung und Restrukturierung in Deutschland. 17 Rechtsanwälte von hww werden aktuell an 66 Insolvenzgerichten in Deutschland als Treuhänder und Verwalter bestellt. Darüber hinaus verfügt hww über ein internationales Netzwerk von renommierten Insolvenzspezialisten und damit über das Know-how, auch grenzüberschreitende Insolvenzverfahren effizient zu betreuen.

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Jana Beyer
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