hww wienberg wilhelm: Eigenverwaltungen in aller Munde

04.10.2013

 hww wienberg wilhelm als Sachwalter und Berater bei Eigenverwaltungsverfahren gefragt

Berlin, 02. Oktober 2013. Die Restrukturierung der Großbäckerei Wilhelm Middelberg GmbH mit 676 Mitarbeitern und etwa 150 Filialen läuft auf Hochtouren. Der vorläufige Gläubigerausschuss bestätigte in seiner konstituierenden Sitzung am Wochenanfang im niedersächsischen Bad Iburg die Betriebsfortführung und die Einleitung des M&A-Prozesses zur Investorensuche. Als vorläufiger Sachwalter steht Rüdiger Wienberg, Rechtsanwalt und Namenspartner von hww wienberg wilhelm, dem Unternehmen zur Seite und begleitet das Verfahren im Interesse der Gläubiger. Die Traditionsbäckerei macht bei ihrer Restrukturierung von einem Sanierungsinstrument Gebrauch, das es erst seit der Einführung von ESUG gibt: dem Schutzschirmverfahren. Trotz seines erst kurzen Bestehens ist das Eigenverwaltungsverfahren in aller Munde. Eine Entwicklung, die auch hww wienberg wilhelm feststellt: Die hww Gruppe ist bundesweit bei Eigen-verwaltungsverfahren sehr gefragt und konnte in den vergangenen 18 Monaten zahl-reiche Erfahrungen sammeln. 18 Verfahren hat hww als Sachwalter bisher geführt oder als Berater betreut. Einige dieser Verfahren sind bereits nach wenigen Monaten abge-schlossen und die Sanierung damit erfolgreich auf den Weg gebracht worden. Andere Verfahren sind gerade erst gestartet – wie das der Traditionsbäckerei Middelberg.

Das ESUG hat die Sanierungsmöglichkeiten von Unternehmen deutlich erweitert. Mit den Verfah-ren nach § 270a InsO und § 270b InsO wurde ein neuer Weg geschaffen, Unternehmen binnen weniger Monate grundlegend zu restrukturieren und sanieren zu können. Vor allem § 270b InsO gilt gemeinhin als das sanierungsfreundlichste Verfahren.

hww war bisher an 18 Verfahren nach § 270a InsO bzw. § 270b InsO beteiligt. Partner der hww wienberg wilhelm Insolvenzverwalter Partnerschaft wurden in zwölf Fällen als (vorläufiger) Sach-walter bestellt.

Vor allem Rechtsanwalt und Gründungspartner Rüdiger Wienberg ist als Sachwalter bei Eigen-verwaltungs- oder Schutzschirmverfahren sehr gefragt, so beispielsweise in der Druckerei-, Tele-kommunikations-, Automobilzuliefer- und Solarbranche. Aber auch im Pflegebereich und ganz aktuell im Bäckereihandwerk. In mehreren dieser Verfahren sind die Insolvenzpläne bereits ein-gereicht, von den Gläubigern angenommen und von dem zuständigen Gericht bestätigt. Bei den bereits abgeschlossenen Verfahren konnten die Unternehmen erfolgreich saniert und zukunftsfä-hig aufgestellt werden. „Wir sind begeistert von der Geschwindigkeit, mit der wir zusammen mit der jeweiligen Geschäftsführung und deren Beratern die betroffenen Unternehmen binnen weniger Monate wieder zurück auf den richtigen Weg gebracht haben. Dabei haben alle Beteiligten an einem Strang gezogen, so dass wir eine nachhaltige Gesundung der Unternehmen in Gang set-zen konnten“, berichtet Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg.

Doch nicht nur die hww Insolvenzverwalter Partnerschaft, sondern auch die hww Unternehmens-berater GmbH ist mit Eigenverwaltungsverfahren bestens vertraut: hww-Berater begleiten die Unternehmen vor der Antragsstellung oder stehen der Geschäftsführung mit ihrem Sanierungs-Know-How während der Eigenverwaltung zur Seite. hww-Berater treten auch als Sanierungsge-schäftsführer für eine begrenzte Zeit in die Geschäftsführung ein, um so die Sanierung optimal umsetzen zu können.

Die hww Unternehmensberater GmbH hat 2012 eines der ersten bundesweiten Schutzschirmver-fahren begleitet und maßgeblich zu dessen Erfolg beigetragen. Im April 2012 hat die NextiraOne Deutschland GmbH den Schutzschirm gewählt, bereits drei Monate später wurde der Insolvenz-plan von den Gläubigern angenommen. Damit ist NextiraOne eines der bundesweit ersten Unter-nehmen, das seit der Novelle zum Insolvenzrecht über das Schutzschirmverfahren erfolgreich saniert und zukunftsfähig restrukturiert wurde. Aktuell saniert Dr. Stefan Weniger, Geschäftsfüh-rer der hww Unternehmensberater GmbH, als Sanierungsvorstand die Küppersbusch Großkü-chentechnik GmbH & Co. KG. Das Traditionsunternehmen hatte sich am 19. Juni 2013 unter den Schutzschirm begeben und inzwischen auch schon einen Insolvenzplan vorgelegt.

Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen, dass die hww-Gruppe und vor allem ihr Know-How als Sachwalter und Berater in Eigenverwaltungsverfahren bundesweit sehr gefragt ist. „Uns freut vor allem das Vertrauen, das die Unternehmen, Gläubiger und Berater in uns setzen. Als Sach-walter nehmen wir eine besondere Rolle ein und haben andere Aufgaben als in einem Regelinsol-venzverfahren. Manchmal kommt das einer Gratwanderung gleich – zwischen reiner Kontrolle und schnellem Eingreifen“, beschreibt Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg die neue Situation.

Eigenverwaltungen nehmen zu. „Die Anzahl der Verfahren nach 270a und 270b InsO wird weiter steigen. Denn die frühere Antragstellung und Einbeziehung der Gläubiger wirkt sich positiv auf die Fortführung und die Sanierungschancen der Unternehmen aus. Die Unternehmen haben eine reelle Chance das Unternehmen zu retten. Und das binnen weniger Monate“, blickt Burkhard Jung, Geschäftsführer der hww Unternehmensberater GmbH, in die Zukunft.

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