hww wienberg wilhelm: Maschinenbauunternehmen SKM Fertigungstechnik GmbH beantragt Insolvenz – Vorläufiger Verwalter führt Geschäftsbetrieb unverändert fort und prüft Sanierungsoptionen

30.11.2009

hww wienberg wilhelm

Schwarzenberg, 30.11.2009. Die SKM Fertigungstechnik GmbH mit Sitz in Schwarzenberg hat Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Chemnitz Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg, Partner und Namensgeber der Kanzlei hww wienberg wilhelm.

Nach einer ersten Unternehmensanalyse hat der vorläufige Insolvenzverwalter inzwischen die Weichen für eine Betriebsfortführung gestellt. Wienberg zeigt sich optimistisch: „Das Unternehmen hat eine ausreichende Auftragsvorlage, einen dem Stand der Technik entsprechenden Maschinenpark und eine hoch qualifizierte Belegschaft. Dies, wie auch erste Gespräche mit wichtigen Kunden, sind die wichtigsten Eckdaten, die für den Erhalt des Unternehmens sprechen.“

Wienberg, dessen besondere Stärken in einem Branchenhandbuch für Insolvenzverwaltung und Restrukturierung (JUVE Handbuch WirtschaftsKanzleien 2009/2010) mit „Betriebsfortführungen und Insolvenzplänen“ beschrieben werden, sieht auch in diesem Verfahren die Möglichkeit einer Sanierung. „Wenn sich die Zahlen und der Auftragstrend in den nächsten Wochen bestätigen, sehe ich gute Chancen, das Unternehmen in einem Insolvenzplanverfahren zu sanieren und wieder aus der Insolvenz herauszuführen.“

Zunächst will sich der vorläufige Insolvenzverwalter aber dafür einsetzen, dass die verbleibenden 50 Arbeitnehmer schnell und unbürokratisch ihre rückständigen Löhne und Gehälter erhalten. Insofern bemüht er sich bei der zuständigen Bundesagentur um eine Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes.

Die SKM Fertigungstechnik GmbH wurde 1991 gegründet und ist ein deutschlandweit tätiges Unternehmen. Im Wesentlichen baut das Unternehmen hydraulische und pneumatische Vorrichtungen und ist in der CNC-Bearbeitung spezieller Maschinenbauteile und Baugruppen der Metallverarbeitung tätig. Zu den Kunden der SKM Fertigungstechnik GmbH zählen die Deutsche Bahn, SIEMENS, mittelständische Gießereien und Maschinenbaubetriebe sowie die Automobilindustrie. Infolge der globalen Wirtschaftskrise hat das Unternehmen einen signifikanten Auftragsrückgang hinnehmen müssen.

Die bereits von der Geschäftsführung eingeleiteten Kapazitätsanpassungen griffen nicht schnell genug, so dass SKM nunmehr Eigeninsolvenzantrag gestellt hat.

hww ist eine bundesweit tätige Kanzlei, die ausschließlich Insolvenz- und Zwangsverwaltungen übernimmt. Mit derzeit rund 275 Mitarbeitern, darunter über 60 Berufsträgern an 23 deutschen Standorten ist hww einer der Branchenführer im Bereich der Insolvenzverwaltung und Restrukturierung in Deutschland. 15 Rechtsanwälte von hww werden aktuell an 58 Insolvenzgerichten in Deutschland als Treuhänder und Verwalter bestellt. Darüber hinaus verfügt hww über ein internationales Netzwerk von renommierten Insolvenzspezialisten und damit über das Know-how, auch grenzüberschreitende Insolvenzverfahren effizient zu betreuen.

Ein Insolvenzplanverfahren ermöglicht die Sanierung eines insolventen Unternehmensträgers. Die Gläubiger werden in solchen Planverfahren trotz ihnen zugemuteter Verzichte immer noch besser gestellt als bei einer Zerschlagung. Der Gesetzgeber hatte dieses Sanierungsinstrument 1999 mit der InsO in Anlehnung an das amerikanische „Chapter-11“-Verfahren neu eingeführt.

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Jana Beyer

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