hww wienberg wilhelm: Neuer „Big Player“ für Insolvenz und Sanierung

17.12.2010

Die Insolvenzverwalter-Kanzlei hww wienberg wilhelm und die Sanierungsberatung CMS AG schließen sich zur „hww Gruppe“ zusammen. Damit entsteht eine völlig neue Art Sanierungs- und Insolvenz-Dienstleister – mit ca. 360 Mitarbeitern an rund 30 Standorten bundesweit. Der Zusammenschluss ist aber auch das Vorzeichen eines tiefgreifenden Wandels in der auf die Rettung von Unternehmen spezialisierten Branche.

Mit der hww Gruppe betritt erstmals ein Dienstleister den boomenden Markt für Insolvenzverwaltung und Sanierung, der sowohl auf der betriebswirtschaftlichen als auch auf der rechtlichen Seite tätig ist. Beide Unternehmen bringen sich damit frühzeitig für die bevorstehende Insolvenzrechtsreform in Stellung. Denn durch die Reform der Insolvenzordnung (InsO) wird künftig die so genannte „insolvenznahe Sanierung“ in einer weit früheren Phase beginnen und sich eng mit der darauf folgenden Insolvenzverwaltung verzahnen.

„Insbesondere wird die Anordnung von Eigenverwaltungen bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren den Bedarf an insolvenzerfahrenen Beratern erhöhen, die vor Insolvenzanmeldung tätig werden“, betonte Rüdiger Wienberg, Namenspartner bei hww wienberg wilhelm. „hww und CMS vereinen in sich genau die Kernkompetenzen, die dafür erforderlich sind“, ergänzte Burkhard Jung, Vorstand der CMS AG, „Finanz- und leistungswirtschaftliche Sanierung, sanierungsbegleitende Rechtsberatung und sanierungsorientierte Insolvenzverwaltung.“

Die hww Gruppe, die sich zum 1. Januar 2011 bildet, wird sich entsprechend aus drei eigenständigen Einheiten zusammensetzen und rund 360 Mitarbeiter an rund 30 Standorten in Deutschland beschäftigen. Kern der Gruppe bilden die „hww wienberg wilhelm Insolvenzverwalter“, die sich auf Insolvenzverwaltung konzentrieren. Die bisherige CMS AG tritt als „hww CMS Unternehmensberatungs GmbH“ in die Gruppe ein und bietet insolvenznahe und außerinsolvenzliche Sanierung und Beratung an. Drittes Unternehmen der Gruppe sind die „hww wienberg wilhelm Rechtsanwälte“, die sich auf insolvenz- und sanierungsnahe Rechtsberatung spezialisieren.

Alle drei Unternehmen sollen sowohl bei Sanierungsmandaten und Insolvenzverfahren gemeinsam agieren als auch selbständig am Markt auftreten. „Unsere Mandanten und Verfahren profitieren in allen Fällen von unserer Expertise auf allen Kompetenzfeldern“, so Rüdiger Wienberg. CMS-Vorstand Stefan Weniger fügte hinzu: „Wir nutzen stets den gleichen, weiten Horizont; ganz gleich, ob wir eine vollständige Sanierung begleiten oder Teilaufgaben übernehmen.“

„hww wienberg wilhelm“ gehört zu den Top3 der deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. Die Insolvenzverwalter der Kanzlei haben bereits über 9.000 Insolvenzverfahren verwaltet, u.a. den Musicalveranstalter Stella, Thielert AG, Stahlwerk Gröditz, Akson-Gruppe, VATAS Holding und verschiedene Quelle-Töchter.

Die CMS AG gehört zu den führenden deutschen Sanierungsberatungen und ist seit 35 Jahren im Markt. Noch vor der klassischen Sanierungsberatung ist das Hauptgeschäftsfeld der bisherigen CMS AG die betriebswirtschaftliche Sanierung insolventer Unternehmen, einschließlich der umfassenden Betreuung von M&A-Prozessen. Die Berater arbeiten aber eher im Hintergrund, da die Insolvenzverwalter diese Unternehmen nach außen vertreten. Die CMS ist mitverantwortlich für die Rettung etwa von Woolworth, Adessa oder Mäc-Geiz. Die CMS-Vorstände Burkhard Jung und Stefan Weniger steigen als Partner bei hww ein und übernehmen gleichzeitig die Geschäftsführung der hww CMS.

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Christoph Möller
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