Insolvenzverwalter Dr. Schwartz: Hirschmann-Gruppe sichert 42 Arbeitsplätze

19.12.2011

Präzisions-High-Tech aus Villingendorf - JauchSchmider heisst jetzt JS

Insolvenzverwalter Dr. jur. Harald Schwartz überbrachte die erlösende Nachricht: „Für die 42 Mitarbeiter gibt es frohe Weihnachten“. Die Hirschmann-Gruppe aus Fluorn-Winzeln hat das Unternehmen der insolventen JauchSchmider GmbH & Co.KG übernommen. Liquiditätsprobleme brachten die Villingendorfer High-Tech-Schmiede JauchSchmider in Nöte.

Dr. jur. Harald Schwartz und Dr. jur. Dean Didovic führten das Unternehmen seit Mitte August weiter. „Die Mitarbeiter waren trotz der wirtschaftlichen Lage sehr motiviert. Die hervorragenden fachlichen Qualifikationen der Belegschaft standen immer außer Zweifel“, so Insolvenzverwalter Schwartz. Mit Wirkung vom 1.12. gründete die Hirschmann-Gruppe über ihre Muttergesellschaft, der HM Holding GmbH, die JS GmbH. Sie führt nun nahtlos die Geschäfte der insolventen JauchSchmider GmbH & Co. KG fort. Alle bisherigen Mitarbeiter wurden übernommen, ein langfristiger Mietvertrag sichert den Standort Robert-Bosch-Strasse 15 in Villingendorf.

„Im Bereich der ein- und mehrachsigen Rundteiltische und auch Rotierspindeln können nun die lang- jährigen Erfahrungen der HIRSCHMANN GmbH in Fluorn-Winzeln und der neugegründeten Schwestergesellschaft JS GmbH in Villingendorf gebündelt werden“, heisst es auf der Webseite. Und: „Die Synergieeffekte sollen unseren Kunden in Form einer verbesserten Leistungsfähigkeit zu Gute kommen. Durch die Vertriebstöchter und Vertragspartner im In- und Ausland sind wir weltweit präsent“.

JS ist seit 30 Jahren auf Metallteile von höchster Präzision spezialisiert - vom Turbinen-Teil eines Verkehrsflugzeuges bis zum filigranen Implantat aus der Medizintechnik. Dazu kommen Entwicklung und Fertigung von Rundteiltischen und Rotationsspindeln. Wann immer Standard-Maschinen ein technisches Problem nicht optimal lösen können, entwickelt, konstruiert und fertigt JauchSchmider und jetzt JS individuelle Sondermaschinen mit passender Antriebstechnik, Zuführung/Roboting und Elektroengineering.

Hintergrundinfo: Schwartz Insolvenzverwalter und Schwartz Rechtsanwälte - Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz

Schwartz Insolvenzverwalter (www.schwartz.in) gehört gemäß der aktuellen INDat-Liste zu den führenden, auf das Insolvenzrecht spezialisierten Kanzleien in Bayern. Die Kanzlei um Gründer Dr. jur. Harald Schwartz zählt 80 Mitarbeiter, darunter 21 Rechtsanwälte – davon sind wiederum 8 Insolvenzverwalter und weitere 7 Fachanwälte für Insolvenzrecht. Standorte sind München, Nürnberg, Ingolstadt, Memmingen, Landshut, Regensburg, Weiden und Amberg.

Schwartz Insolvenzverwalter übernimmt Verfahren von der Verbraucherinsolvenz bis hin zum Insolvenzverfahren börsennotierter Aktiengesellschaften (BINTEC, SERAM, PPREF u.a.). „Besonderen Wert legen wir darauf, gewachsene Strukturen zu erhalten und damit Arbeitsplätze zu retten“, so Inhaber Dr. jur. Harald Schwartz, selbst Fachanwalt für Steuerrecht und Insolvenzrecht. Die Kanzlei verwaltet erfolgreich Unternehmen als Regelverfahren, in Eigenverwaltung und mit Insolvenzplänen - darunter Unternehmen mit Standorten in USA, Kanada, Asien (China, Hongkong, Japan) sowie in Westeuropa (Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien) und Osteuropa (Tschechien, Ungarn, Polen, Kroatien).

Schwartz übernahm 2010 die Insolvenzverwaltung der Unternehmen Heros Holzspielzeuge und Juma Natursteinwerke. Heros wurde weitergeführt und nach langen Verhandlungen vom Global Player Simba Dickie („Bobby Car“) übernommen. Das Unternehmen floriert ebenso wieder wie Juma, auch hier konnten die Arbeitsplätze erhalten werden. Schwartz Insolvenzverwalter übernahm zudem die Verwaltung in dem QUELLE-Verfahren QUELLE Contact Center, vormals zuständig für Customer Care im Konzern.

Die Kanzlei Schwartz Rechtsanwälte (www.schwartz.eu) deckt daneben auch die Bereiche des Bank- und Kapitalmarktrechts ebenso wie den des Handels- und Gesellschaftsrechts, Arbeitsrechts u.a. mit entsprechenden Fachanwälten ab. Die Kanzlei stellt in den OLG-Bezirken Nürnberg und Bamberg mit Prof. Dr. Reinhard Urbanczyk den Vorsitzenden des Fachprüfungsausschusses für Insolvenzrecht sowie mit Dr. Thomas Karg den Vorsitzenden des Fachprüfungsausschusses für Bank- und Kapitalmarktrecht im OLG-Bezirk München.

Zur Person Dr. jur. Harald Schwartz:

Dr. Schwartz ist 42 Jahre alt, Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth) sowie Fachanwalt für Steuerrecht und Fachanwalt für Insolvenzrecht. Dr. jur. Harald Schwartz ist seit zwölf Jahren in den Bereichen Insolvenzrecht und Sanierung tätig. Nach einem Auslandsaufenthalt in den USA folgte eine Tätigkeit bei der KPMG und 1999 der Eintritt in die Kanzlei Neuhof Rechtsanwälte (Nürnberg/München) und schließlich die Gründung der SCHWARTZ INSOLVENZVERWALTER. Dr. Schwartz wurde zwischenzeitlich in mehr als 750 Verfahren bis hin zum international aufgestellten Konzern als Verwalter bestellt.

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