Kreplin & Partner: Autohaus Tendyck - Sanierung und Investorensuche gestartet

02.03.2018

Das Autohaus Tendyck aus Nettetal ist insolvent. Die vorläufige Insolvenzverwalterin Nada Nasser von der Kanzlei Kreplin & Partner ist bereits auf Investorensuche und hat die ersten Schritte in Bezug auf die Sanierung des Unternehmens eingeleitet.

Neu- und Gebrauchtwagen, Wartung, Instandsetzung, Haupt- und Abgasuntersuchungen, Glas-Service, Zubehör: Das Autohaus Tendyck aus Nettetal mit weiteren Niederlassungen in Kempen und Dormagen ist als Full Service-Dienstleister bei allen Fragen rund ums Auto bekannt. Geschäftsführer Richard Tendyck hatte das Unternehmen, das er heute mit Sohn Andreas leitet, vor 35 Jahren gegründet.

Ende Januar hat das Amtsgericht Krefeld das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Autohaus Tendyck GmbH angeordnet und Rechtsanwältin Nada Nasser (Kreplin & Partner) zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. „Vor allem die Unsicherheit bei Diesel- Fahrzeugen hat zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten geführt, sodass das Autohaus Tendyck zahlungsunfähig geworden war. Kunden kaufen insgesamt weniger Diesel-Fahrzeuge, ebenso steigt die Zahl der schwer verkäuflichen Rückläufer aus Leasingverträgen“, sagt die Rechtsanwältin.

Sie betont, dass der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiterlaufe und die Löhne und Gehälter der 32 Mitarbeiter und vier Auszubildenden bis einschließlich März über das Insolvenzgeld abgesichert seien. Ebenso seien keine Arbeitsplätze abgebaut worden. „Für die Kunden und Mitarbeiter bedeutet das weitestgehend Sicherheit. Alle Anfragen werden bedient, Termine werden durchgeführt, und auch der Autoverkauf ist nicht gefährdet.“ Daher sei das Geschäft des Unternehmens mit Privat- und Geschäftskunden generell stabil, betont Nada Nasser.

In einem ersten Schritt hatte sich die Rechtsanwältin gleich nach Bestellung zur vorläufigen Insolvenzverwalterin einen genauen Überblick über die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten verschafft und dann mit der finanz- und leistungswirtschaftlichen Sanierung begonnen. Sie ist davon überzeugt, schnell eine tragfähige Lösung für die Gesellschaft und die Mitarbeiter zu finden. Gemeinsam mit den Geschäftsführern und Inhabern Richard und Andreas Tendyck strebt die vorläufige Insolvenzverwalterin Nasser an, den Geschäftsbetrieb im Rahmen einer übertragenden Sanierung zu veräußern.

Nada Nasser sagt: „Wir tun alles dafür, den Fortbestand zu sichern und sind auf Investorensuche. Wir sind guter Dinge, zügig mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten eine tragfähige Lösung zu entwickeln, die alle Gläubiger bestmöglich befriedigt und das Unternehmen und Arbeitsplätze erhält. Die Substanz des Unternehmens gibt dies her.“

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