KÜBLER: Automotive-Zulieferer Happich meldet Insolvenz an

06.07.2009

KÜBLER

Wuppertal, 3. Juli 2009 – Die HAPPICH Fahrzeug- und Industrieteile GmbH, die Hauptgesellschaft der in Wuppertal ansässigen HAPPICH-Gruppe (GHE Group), hat Insolvenz angemeldet. Gleichzeitig beantragten drei weitere Tochtergesellschaften der Gruppe Insolvenz, darunter die tschechische Produktionsgesellschaft. Zum vorläufigen Verwalter aller Gesellschaften wurde Bruno M. Kübler bestellt, Seniorpartner der bundesweit tätigen Insolvenzkanzlei KÜBLER. Für die Monate Juli bis September will Kübler umgehend die Zustimmung der Agentur für Arbeit zur Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes und der Sicherung der Löhne und Gehälter der Mitarbeiter einholen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Kübler war sofort nach Insolvenzanmeldung vor Ort und macht sich zurzeit mit seinem Team ein Bild der Lage. Kübler hat bereits Kontakt zu den Lieferanten und Kunden des Unternehmens aufgenommen, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Die GHE Group umfasst insgesamt elf Gesellschaften mit 530 Mitarbeitern im In- und Ausland. Die Gruppe ist ein Komponenten- und Systemlieferant für Omnibusse, Lkw, Caravans, Spezialmaschinen und Kabinen aller Art.

Ursache der Insolvenz ist ein massiver Auftragseinbruch in den letzten Monaten infolge der weltweiten Wirtschaftskrise, von der die HAPPICH-Kundenbranchen bekanntlich besonders betroffen sind.

„Unser Ziel ist die Fortführung und Sanierung des Unternehmens und der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze“, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter. Die Situation wird allerdings dadurch erschwert, dass die Produktion in eine separate Gesellschaft nach Tschechien verlagert wurde und der Vermieter am Produktionsstandort Forderungen in Millionen-Höhe geltend macht. Kübler will umgehend mit dem Vermieter verhandeln, um eine Freigabe der dort lagernden Fertigware und eine reibungslose Fortsetzung der Produktion zu erreichen.

Bruno M. Kübler (64) gehört zu den erfahrensten und renommiertesten deutschen Insolvenzverwaltern. In mehr als 30 Jahren hat Kübler über 1.500 Unternehmensinsolvenzen betreut, darunter zuletzt u. a. den Postdienstleister PIN Group und den Flugzeugmotorenhersteller Thielert. Kübler verfügt zudem über große Erfahrung in der Automotive-Industrie. So hat er u.a. in den letzten Jahren den ostdeutschen Automobilzulieferer Sachsenring über mehrere Jahre in der Insolvenz fortgeführt und erfolgreich an einen strategischen Investor veräußert.

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