KÜBLER: PIN-Gruppe soll als Ganzes erhalten bleiben

26.02.2008

KÜBLER

Köln, 26. Februar 2008. Für die PIN-Gruppe wird weiterhin mit Investoren über die „große Lösung“ verhandelt. Im Zuge der erforderlichen Restrukturierung müssen aber in den kommenden Wochen bei den meisten der insolventen PIN-Töchter in größerem Ausmaß Arbeitsplätze abgebaut werden. Die PIN-Gruppe ist dennoch weiterhin funktionsfähig und wird es auch bleiben. Die Post der PIN-Kunden wird auch in Zukunft bundesweit zugestellt.

„Von einer bevorstehenden Zerschlagung der PIN-Gruppe kann keine Rede sein“, teilte Bruno M. Küb-ler, der Insolvenzverwalter der PIN-Holding „PIN Group AG S.A.“, heute mit. Entsprechende Medien-berichte seien falsch. Ziel sei weiterhin eine „große Lösung“ mit einem Investor für die ganze oder möglichst große Teile der PIN-Gruppe. „Die vom Verwaltungsrat begonnenen Gespräche mit Interes-senten laufen weiter“, betonte Kübler. „Es gibt weiterhin ernsthafte Interessenten, die sich bereits im Prozess der ‚Due Diligence’ befinden.“ Wann die Verhandlungen zu einem Abschluss gebracht werden, sei derzeit noch nicht abzusehen. Sobald Verhandlungsergebnisse feststehen, würden Mitarbeiter und Presse sofort informiert.

Gleichzeitig dürfe aber nicht übersehen werden, dass sich die PIN-Gruppe mit bislang 37 Gesellschaf-ten in der Insolvenz und damit in einem tief greifenden Restrukturierungsprozess befinde. Dazu gehö-re auch, dass bei nicht mehr rentablen Teilen der Gruppe Personal abgebaut werden müsse. „So sehr der Verlust der damit verbundenen Arbeitsplätze zu bedauern ist, sind dies doch notwendige Schritte zur angestrebten Sanierung der gesamten Gruppe und damit zum Erhalt zahlreicher Arbeitsplätze, die sonst nicht zu retten wären“, so der Insolvenzverwalter. Auch seien einzelne weitere Insolvenzen von PIN-Gesellschaften nicht auszuschließen. Vor Unterrichtung der Medien würden aber erst die betroffe-nen Mitarbeiter informiert.

Für die PIN-Kunden habe die Schließung von einzelnen PIN-Töchtern keine Konsequenzen. „Die Zu-stellung der Post in den betroffenen Regionen wird über externe Dienstleister besorgt“, kündigte Küb-ler an. Zusätzliche Kosten fielen dadurch für die PIN-Kunden nicht an.

Das Auslaufen des Insolvenzgeldes bei einigen der 37 insolventen PIN-Tochtergesellschaften und die damit verbundene Insolvenzeröffnung bedeuteten keinesfalls, dass die „große Lösung“ damit ausge-schlossen sei. Auch die in der Insolvenz befindlichen Gesellschaften könnten im Falle des Verkaufs der Gruppe wieder ins bundesweite PIN-Netzwerk eingegliedert werden. „Dann können unter Umständen die frei gestellten Mitglieder wieder Beschäftigung finden“, sagte Kübler.

Gleichzeitig werden regionale Lösungen, die eine Perspektive für einzelne PIN-Standorte bieten, nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Entsprechende Angebote werden von dem für die insolventen PIN-Tochtergesellschaften zuständigen Insolvenzverwalter Andreas Ringstmeier gründlich geprüft. Hier gebe es zahlreiche Interessenten.

Bruno M. Kübler war mit Beschluss des Amtsgerichts Köln zum vorläufigen Insolvenzverwalter der PIN Group AG S.A. bestellt worden. Damit hat Kübler, einer der erfahrensten deutschen Insolvenzverwal-ter, die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis für alle Geschäfte der PIN-Holding. Kübler hat die PIN-Holding-Verwaltungsräte (Vorstände) Horst Piepenburg und Hans-Joachim Ziems gebeten, unabhän-gig von den unterschiedlichen rechtlichen Funktionen, die er als Insolvenzverwalter und die Herren Piepenburg und Ziems als Verwaltungsräte wahrzunehmen haben, in seinem Team als Restrukturie-rungsmanager weiter zur Verfügung zu stehen. Sie werden die Suche nach Investoren vorantreiben und den Verkaufsprozess intensiv begleiten. Zudem sollen Piepenburg und Ziems den Insolvenzver-walter im operativen Geschäft unterstützen.

KÜBLER

ist eine der führenden deutschen Insolvenzverwaltungskanzleien. Sie betreut durch ihren Gründer und Namensgeber Dr. Bruno M. Kübler sowie weitere 18 Verwalter zahlreiche Großverfahren und ist auch in grenzüberschreitenden Insolvenzfällen in Europa und den USA aktiv. Mit 45 Berufsträgern und derzeit 180 Mitarbeitern an insgesamt 27 Standorten gehört KÜBLER zum Kreis der renommierten auf Wirtschaftsrecht spezialisierten Kanzleien in Deutschland.

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