KÜBLER: Rechtsanwalt Dr. Bruno M. Kübler vorläufiger Insolvenz-verwalter der PIN Group AG S.A.

19.02.2008

KÜBLER

Köln, 19. Februar 2008. Das Amtsgericht Köln hat sich aufgrund des Antrags der luxemburgischen „PIN Group AG S.A.“ auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für zuständig erklärt und Dr. Bruno M. Kübler, Rechtsanwalt und Seniorpartner der Insolvenzrechtskanzlei KÜBLER, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Da zugleich ein Insolvenzantrag beim Gericht am Sitz der Gesellschaft in Luxemburg anhängig ist, richtet sich die Zuständigkeit nach der Europäischen Insolvenzverordnung (EUInsVO). Das Kölner Ge-richt begründet seine Zuständigkeit für das Hauptinsolvenzverfahren damit, dass der Schwerpunkt der operativen Tätigkeit und der wirtschaftlichen Interessen (sog. COMI = Center of Main Interests) in Deutschland (Köln) liegt. Die Holding der PIN-Gruppe mit 91 Tochtergesellschaften in Deutschland hatte am Abend des 25. Januar 2008 in Köln Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, nachdem ein Gläubiger wider Erwarten einer Stundungsvereinbarung nicht zugestimmt hatte.

Dazu erklärt Dr. Kübler:

„Mein Ziel ist es dazu beizutragen, dass große Teile der Gruppe und des Netzwerks erhalten bleiben, um sowohl die Gläubiger zu befriedigen als auch möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Dazu werde ich das Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat (Vorstand) fortführen.

In den nächsten Tagen besteht meine Aufgabe darin, dem gesetzlichen Auftrag folgend die Vermö-genslage der Holding zu analysieren. Gleichzeitig werde ich zusammen mit dem Verwaltungsrat alles tun, um einen schnellstmöglichen Verkauf möglichst großer Teile der Gruppe an einen strategischen Investor zu erreichen. Verhandlungen unter Federführung der Verwaltungsratsmitglieder Horst Pie-penburg und Hans-Joachim Ziems sind bekanntlich bereits im Gange.

Um entsprechenden Bedenken gleich vorzubeugen: Die Insolvenz der „PIN Group AG S.A.“ bedeutet nicht, dass damit auch die noch solventen Tochtergesellschaften automatisch insolvent sind. Wir ha-ben es hier mit rechtlich eigenständigen Unternehmen zu tun.

Da ich mir erst ein Bild der Lage machen muss, bitte ich die Medien um etwas Geduld. Ich werde je-doch in Kürze – vermutlich schon in der nächsten Woche – die Öffentlichkeit gemeinsam mit dem Verwaltungsrat über den Stand der Dinge sowie über die weiteren Schritte informieren.

Die Entscheidung über die endgültige Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird voraussichtlich im Laufe des Monats März fallen.“

Über Bruno M. Kübler:

Dr. Bruno M. Kübler (Jg. 1945) ist einer der renommiertesten deutschen Insolvenzverwalter. Er ist Gründer und Seniorpartner der auf Insolvenzverwaltung spezialisierten Kanzlei KÜBLER, die zu den führenden deutschen Insolvenzrechtskanzleien gehört und deutschlandweit an 27 Standorten vertre-ten ist. Seit 1978 als Insolvenzverwalter tätig, hat Dr. Kübler über 1.000 Unternehmensinsolvenz-Verfahren betreut, darunter zahlreiche Produktionsunternehmen wie Werkzeugmaschinenbauer (HE-CKERT), Automobilzulieferer (Sachsenring), Motorradhersteller (MuZ) und Flugzeugbauer (Aquila) sowie im Bereich des Handels z.B. die Konsumgenossenschaft Ostsachsen oder die Buchhandelskette Bouvier.

Nähere Angaben unter www.kuebler-gbr.de/cgi-bin/partner/partnerlist.cgi

Anbei finden Sie ein Foto von Dr. Kübler. Das Bild ist zur Verwendung frei.

KÜBLER

ist eine der führenden deutschen Insolvenzverwaltungskanzleien. Sie betreut durch ihren Gründer und Namensgeber Dr. Bruno M. Kübler sowie weitere sechzehn Verwalter zahlreiche Großverfahren und ist auch in grenzüberschrei-tenden Insolvenzfällen in Europa und den USA aktiv. Mit über 50 Berufsträgern und rund 200 Mitarbeitern an insgesamt 27 Standorten gehört KÜBLER zum Kreis der renommierten auf Wirtschaftsrecht spezialisierten Kanzleien in Deutschland.

Pressekontakt:

Christoph Möller

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