Linklaters Oppenhoff & Rädler: Allianz platziert innovative Kapitalmarkttransaktion im Paket

24.02.2005

Linklaters Oppenhoff & Rädler

Dabei beriet ein internationales Team von Linklaters Oppenhoff & Rädler JP Morgan und, im Zusammenhang mit der Begebung einer nachrangigen Optionsanleihe, Dresdner Kleinwort Wasserstein.

Ende Januar platzierte die Allianz ein Paket verschiedener Kapitalmarkttransaktionen mit dem Ziel, die Fremdfinanzierung weiter zurückzuführen und die Kapitalbasis der Allianz Gruppe weiter zu stärken. Darüber hinaus reduzierte die Allianz-Tochter Dresdner Bank ihr nicht-strategisches Portfolio.

Die Allianz begab eine nachrangige Optionsanleihe in Höhe von 1,4 Milliarden Euro. Die Laufzeit ist unbefristet, die Allianz hat jedoch das Recht, nach 12 Jahren erstmals zum Nominalbetrag zu kündigen. Der Optionsanleihe sind 11,2 Millionen Optionsscheine auf Allianz-Aktien mit einer Laufzeit von drei Jahren beigefügt. Die Optionsscheine wurden nach Emission von der Anleihe getrennt und fest platziert, um eine nennenswerte Auswirkung auf den Allianz Kurszu vermeiden. Die Platzierung der Schuldverschreibungen ohne Optionsscheine erfolgte durch Dresdner Kleinwort Wasserstein bei institutionellen Investoren.

Die Allianz begab außerdem eine indexgebundene Zwangsumtauschanleihe in Höhe von mehr als 1,2 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren. Der Rückzahlungskurs der Anleihe, die unter dem Namen BITES (“Basket Index Tracking Equity-linked Securities”) ist an die Entwicklung des DAX gebunden. Die Anleihe wird nach Wahl der Allianz mit Aktien von BMW, Münchener Rück oder Siemens getilgt. Die BITES wurden von JPMorgan bei internationalen institutionellen Investoren platziert.

Die Dresdner Bank veräußerte ihren Bestand von 17,2 Millionen Allianz-Aktien mit einem Börsenwert von ungefähr 1,5 Milliarden Euro an JPMorgan. Die Aktien wurden von JP Morgan im Rahmen einer Pflichtwandelanleihe am Markt platziert. Die Transaktionsstruktur ermöglicht es, dass ein Teil der künftigen Kurssteigerungen bei der Allianz Gruppe verbleibt.

Im Wege eines beschleunigten Bookbuildingverfahrens platzierte JP Morgan zudem Allianz-Aktien mit einem Börsenwert von ungefähr 900 Millionen Euro privat an ausgewählte institutionelle Investoren in Europa und den USA.

Das internationale Linklaters Team unter der Leitung von Peter Waltz (Kapitalmarktrecht) umfasste u.a. Dr. Florian Drinhausen (Gesellschaftsrecht), Dr. Herbert Harrer (Kapitalmarktrecht), Raymond Fisher (US-Recht), Dr. Martin Krause, Dr. Florian Schultz (beide Steuerrecht), Andreas Steck (Aufsichtsrecht), Janine Biver, Paul Tulcinsky (beide Luxemburg), Nigel Pridmore (London).

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