Massenschadensfall Euro-Gruppe mit 40.000 Geschädigten: Nieding + Barth Sowie Tilp gründen neue Arge – Geschädigten Anlegern drohen Nachforderungen des Insolvenzverwalters –Europäische Plattform für Anlegerschutz gegründet: ProtectInvestAlliance (PIA)

23.12.2005

ARGE-EURO-GRUPPE

 

NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft, Frankfurt am Main

 

TILP Rechtsanwälte, Kirchentellinsfurt/Berlin

Frankfurt/Kirchentellinsfurt, 21. Dezember 2005. Die Insolvenz der

Würzburger Euro-Gruppe, ein Firmengeflecht aus über einem Dutzend

Kapitalanlagegesellschaften, führt die projektbezogene Kooperation der

beiden auf Anlegerschutz spezialisierten Kanzleien NIEDING + BARTH

Rechtsanwaltsaktiengesellschaft sowie TILP Rechtsanwälte in ihre dritte

Arbeitsgemeinschaft, die ARGE-EURO-GRUPPE. Beide Kanzleien engagieren sich

bereits in den ARGEn Phoenix und Amis für geschädigte Anleger.

Nachdem im Fall der insolventen Euro-Gruppe bereits seit der

Jahrtausendwende zahlreiche Warnungen diverser Medien und

Verbraucherzentralen vorliegen, sieht die ARGE-EURO-GRUPPE in diesem

spezifischen Fall das gezielte Vorgehen gegen Kapitalanlagevermittler als

einen validen Ansatzpunkt. Maßgeblich ist dabei das BGH-Urteil vom 19.7.2004

zur fehlerhaften Anlageberatung bei atypisch stillen Beteiligungen (AZ II ZR

354/02). Hierzu Rechtsanwalt Klaus Nieding: „Wir prüfen derzeit alle in

Betracht kommenden Anspruchsgegner intensiv – ein Vorgehen gegen Vermittler

scheint uns jedoch einer der vielversprechendsten Ansatzpunkte zu sein.“ Das

Vorgehen gegen weitere Anspruchsgegner hängt derzeit wesentlich von den

Ermittlungen des Insolvenzverwalters ab. Medienangaben zufolge sollen rund

40.000 geschädigte Anleger von der Insolvenz des Firmengeflechts betroffen

sein.

Angaben der ARGE-EURO-GRUPPE zufolge müssen diejenigen Kapitalanleger, die

in den vergangenen Monaten ihre Zahlungen an die diversen

Kapitalanlagegesellschaften eingestellt haben, nun mit entsprechenden

Nachforderungen des bestellten Insolvenzverwalters rechnen. Dieser wird nach

Einschätzung beider Kanzleien bestrebt sein, die ausstehenden Gelder

konsequent der Masse zuzuführen – diese Erfahrung konnten Anleger jedenfalls

im Schadensfall Phoenix machen.

Anlässlich der inzwischen dritten Arbeitsgemeinschaft in diesem Jahr gründen

NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft und TILP Rechtsanwälte

zugleich eine europaweit agierende Plattform für geschädigte Kapitalanleger,

die ProtectInvestAlliance. Hierzu Rechtsanwalt Andreas Tilp: „Wir vereinen

dabei die ARGEn Phoenix, Amis und Euro-Gruppe in dieser neuen Plattform, die

wir gezielt als europäische Marke für den Schutz der Anleger konsequent

aufbauen werden. Zugleich schaffen wir ein fallübergreifendes,

mehrsprachiges Informations- und Mandantenportal im Internet. Nur mittels

einer solchen Struktur können Fälle in diesen Dimensionen künftig effektiv

und strikt mandantenorientiert gehandhabt werden.“

Sowohl NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft als auch TILP

Rechtsanwälte haben im Zusammenhang mit der erfolgreichen Arbeit der

vergangenen Monate personell weiter aufgerüstet: In Frankfurt verstärkt nun

Walther von Wietzlow, bisher Leiter der „Private Equity“-Practice von Jones

Day, das Team um Klaus Nieding und Peter Barth. Bei TILP Rechtsanwälte

traten Frau Dr. Damaris Nicodem, Expertin für US-Sammelklagen, sowie Frau

Sandra Eichler, Expertin für Massenschadensfälle, jüngst in die Kanzlei ein.

Zudem erweiterten beide Kanzleien ihr „back-office“ um jeweils drei neue

Mitarbeiter. Weitere Einstellungen sind konkret geplant.

ÜBER DIE ARGE EURO-GRUPPE:

Die ARGE EURO-GRUPPE ist eine Arbeitsgemeinschaft der beiden auf

Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien NIEDING + BARTH

Rechtsanwaltsaktiengesellschaft (www.niedingbarth.de), Frankfurt am Main,

und TILP Rechtsanwälte (www.tilp.de), Kirchentellinsfurt (bei Tübingen) und

Berlin. Interessierte Geschädigte können sich unter www.arge-eurogruppe.de

informieren.

NIEDING + BARTH Rechtsanwaltsaktiengesellschaft und TILP Rechtsanwälte

zählen aus der Sicht des führenden Branchenmediums JUVE zur Spitzengruppe

der drei führenden Kanzleien auf diesem Gebiet (JUVE Handbuch 2005/06).

Beide Kanzleien verfügen seit mehr als zehn Jahren über vielfältige

Erfahrungen im Bereich des Anlegerschutzes. In der ARGE PHOENIX betreuen

beide Kanzleien rund 3.000 Geschädigte im bis dato größten Anlagebetrugsfall

der deutschen Nachkriegsgeschichte (www.arge-phoenix.de), im Fall AMIS

betreuen sie inzwischen über 1.500 geschädigte Kapitalanleger aus

Deutschland und Österreich (www.arge-amis.de).

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