Norton Rose Fulbright berät kanadische Linamar Corporation beim Erwerb von Vermögenswerten der Winning Group

31.03.2026

Die globale Wirtschaftskanzlei Norton Rose Fulbright hat die Linamar Corporation mit Sitz in Guelph, Ontario, Kanada, beim Erwerb von Produktionsstandorten aus den Eigenverwaltungsverfahren der deutschen Gesellschaften der Winning Group umfassend rechtlich beraten.

Linamar ist ein international tätiges Industrieunternehmen mit Fokus auf innovative Fertigungs- und Technologielösungen für unterschiedliche Industriezweige.

Die betroffenen Gesellschaften der Winning Group befinden sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das durch Generalbevollmächtigte von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft RSM Ebner Stolz unterstützt wird. Hintergrund sind erhebliche Umsatzrückgänge infolge der anhaltenden Krise in der Automobilindustrie, von denen die Produktionsstandorte in Remscheid, Duisburg und Penzberg betroffen sind.

Gegenstand der Transaktion sind die Standorte Remscheid und Penzberg, die von Linamar übernommen werden und deren Fortbestand so sichergestellt ist.

Das Beratungsteam von Norton Rose Fulbright begleitete Linamar während des gesamten Transaktionsprozesses und beriet praxisgruppenübergreifend insbesondere zu transaktions-, insolvenz- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Die Transaktion stellt einen weiteren strategischen Schritt für Linamar dar und dient der gezielten Stärkung des operativen Geschäftsbetriebs im Automotive-Sektor in Deutschland. Die Standorte Remscheid und Penzberg sollen in die bestehende Struktur von Linamar integriert werden.

Lead Partner und Head of Corporate, M&A and Securities Germany Karsten Kühnle (Frankfurt) kommentiert: „Wir freuen uns, Linamar erneut auch bei dieser strategisch wichtigen Transaktion unterstützt zu haben. Die Transaktion unterstreicht einmal mehr unsere Erfahrung in der Begleitung komplexer Carve-out- und Asset-Deals mit Distressed-Bezug im Automotive-Umfeld.“

Das Norton Rose Fulbright Team wurde neben Partner Karsten Kühnle (Corporate, Frankfurt) von Counsel David Schrader (Restructuring, Frankfurt) geleitet. Unterstützt wurden sie von den Partnern Dr. Sylwia Bea-Pulverich (Restructuring, Frankfurt), Jens Steger (Kartellrecht, Frankfurt) und Dr. Frank Weberndörfer (Arbeitsrecht, Hamburg), Counsel Jan Peter Heise (Corporate, Frankfurt), den Senior Associates Anna-Maria Baorda (Restructuring, Frankfurt) und Sven Klüppel (Kartellrecht, Frankfurt) sowie den Associates Felix Reiner (Corporate, Frankfurt), Andre Hartmann (Corporate, Frankfurt) und Jörn Twisselmann (Arbeitsrecht, Hamburg).

Auf Seiten von Linamar verantwortete Dr. Kristin Grimm (Group Legal Counsel) die Transaktion.

Auf Verkäuferseite beriet transaktions- und insolvenzrechtlich Julia Siedhoff von Taylor Wessing in München das Team von RSM Ebner Stolz um Jan Hendrik Groß.

Sachwalter der betroffenen Gesellschaften der Winning Group ist Dr. Jens M. Schmidt von RUNKEL Rechtsanwälte.

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