Schultze & Braun: Erich Rohde GmbH startet Sanierung mittels Insolvenzverfahren

31.10.2016

Erich Rohde GmbH startet Sanierung mittels Insolvenzverfahren

Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter, Restrukturierungskonzept wird konkretisiert

Die 138 Mitarbeiter sind durch das Insolvenzgeld abgesichert

Schwalmstadt. Die Erich Rohde GmbH möchte sich mit Hilfe eines Insolvenzverfahrens sanieren. Dazu stellte das Unternehmen beim Amtsgericht Marburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Gericht Rechtsanwalt Frank Schmitt von Schultze & Braun bestellt. Der Geschäftsbetrieb wird unverändert und uneingeschränkt fortgeführt.

Die Erich Rohde GmbH, Eigentümerin der Schuhmarke Rohde, ist durch hohe finanzielle Lasten aus der Vergangenheit trotz stabiler Umsätze in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Skandinavien und der Schweiz in Schieflage geraten. Durch das Verfahren soll auch die benötigte Liquidität gesichert werden, um die laufende Frühjahr-Sommer-Produktion vorzufinanzieren, begründet das Unternehmen den Schritt.

Die 138 Arbeitnehmer des Unternehmens wurden heute in einer Betriebsversammlung über das Verfahren informiert. Ihre Löhne und Gehälter sind bis Ende des Jahres über das Insolvenzgeld abgesichert. Bis dahin soll die Sanierungsidee konkretisiert werden. Der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Schmitt erklärt: „Unser vorrangiges Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und gleichzeitig geeignete Sanierungsmaßnahmen zu identifizieren, um das Unternehmen langfristig ertragsfähig zu machen.“

Beratend unterstützt wurde Rohde bereits im Vorfeld durch die Kanzlei Lambrecht. Die Sanierungsbemühungen werden nun gemeinsam fortgesetzt. Schmitt sieht Chancen auf einen Erhalt des Unternehmens: „Rohde ist eine bekannte, gute Marke, die Kunden vertrauen auf die Qualität der Produkte. Wir werden die notwendigen Gespräche mit Lieferanten und Kunden unverzüglich aufnehmen, um gemeinsam den Betrieb langfristig zu sanieren.“

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