Schultze & Braun: Huth & Gaddum - Stabilisierung trotz Insolvenz

23.12.2011

Velbert. Der vorläufige Insolvenzverwalter Stephan Ries von Schultze & Braun konnte kurzfristig die Fortführung der Huth & Gaddum Metallgießerei GmbH sicherstellen. Die Geschäftsführung des Unternehmens hatte am 15. Dezember 2011 aufgrund von Liquiditätsengpässen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Wuppertal gestellt. „Wir konnten den Geschäftsbetrieb aus eigener Kraft wieder in ein gutes Fahrwasser bringen. Nach den bisherigen Gesprächen werden die Lieferanten den nun anstehenden Sanierungsprozess positiv begleiten. Dies sind wichtige erste Schritte, damit wir nun eine erfolgversprechende Zukunftslösung für das Unternehmen finden“, erklärte Ries.

Die Gießerei, die bereits 1905 gegründet wurde, ist Spezialist in der Aluminium-Gusstechnologie und Zulieferer vor allem für elektrische Bahnbetriebe im In- und Ausland, etwa im Bereich Fahrleitungsbau und Bahnstromanlagen. Die unterschiedlichsten Komponenten werden im Sandguss-, Kokillenguss- oder Niederdruck-Kokillengussverfahren gefertigt. Bereits im Jahr 2007 hatte das Unternehmen eine Insolvenz gut überstanden und wurde von einer Unternehmensgruppe im Bereich der Automobilzulieferindustrie übernommen. Diese geriet jedoch Anfang 2009 selbst in das Fahrwasser der Automotiv-Krise; Huth & Gaddum blieb davon nicht unberührt. Weitere Probleme stellten für die Metallgießerei die gestiegenen Rohstoffpreise dar sowie der zunehmende Wettbewerb aus Niedriglohnländern.

Die Löhne und Gehälter der 47 Beschäftigten von Huth & Gaddum waren seit November 2011 rückständig. Der vorläufige Insolvenzverwalter Ries konnte jedoch eine Insolvenzgeldzahlung bis Ende Januar sichern. Über eine Vorfinanzierung erhielten die Mitarbeiter sogar noch vor Weihnachten die Löhne und Gehälter vom November ausbezahlt.

„Nun gilt es, den Betrieb auf der Basis einer vorhandenen Machbarkeitsstudie der WillekePartner Unternehmensberatung weiter zu stabilisieren und eine Nachfolgelösung vorzubereiten. Jedenfalls ist die Auftragslage für Januar und Februar 2012 deutlich besser als zuletzt“, äußerte sich Ries abschließend.

Pressesprecher: Nico Krespach

Mail: NKrespach@schubra.de, Telefon: 07841/708-125

Pressemitteilung unter:

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