Schultze & Braun: Löffler Maschinenbau – Gute Aussichten trotz Insolvenz

17.12.2009

Schultze & Braun

Langenaltheim / Weißenburg-Gunzenhausen. Am 14. Dezember 2009 wurde vom Amtsgericht Ansbach das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Löffler Maschinenbau GmbH eröffnet. Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Böhm, Schultze & Braun, hat bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren eine Fortführung des Unternehmens angestrebt und befindet sich in konkreten Verhandlungen für eine Übernahme der Geschäfte. „Löffler hat einen hervorragenden Ruf am Markt und mit der jetzigen verkleinerten Personalstruktur und dem vorliegenden Fortführungskonzept bin ich sehr zuversichtlich, für die Bereiche Kundendienst und Service kurzfristig zu einer Lösung und einem guten Neustart zu kommen. Der Verkauf dieses Teilbereiches steht kurz bevor“, so Böhm. In einem zweiten Schritt soll auch die Fertigung der Löffler Maschinenbau GmbH wieder aufgenommen werden. Böhm wird mit dem Gläubigerausschuss in einer Sitzung am 16. Dezember die vorliegenden Angebote abstimmen, eine Entscheidung soll noch diese Woche fallen.

Die Löffler Maschinenbau GmbH hatte am 27. Oktober 2009 beim Amtsgericht Ansbach Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen stellt Maschinen und Anlagen zur Steinbearbeitung her und erarbeitet Softwarelösungen zur Unterstützung der Fertigungsprozesse in der Steinverarbeitung. Das vor mehr als 50 Jahren in Langenaltheim gegründete Unternehmen beschäftigt 87 Mitarbeiter. Hauptursache für die finanzielle Krise war der durch die Rezession verursachte Umsatzeinbruch. Löffler hatte deshalb ein Darlehen bei der LfA beantragt. Die Entscheidung darüber hatte sich aber verzögert, so dass das Unternehmen letztlich den Liquiditätsengpass nicht mehr tragen konnte und Insolvenzantrag stellen musste.

Böhm hatte bei Insolvenzantragstellung schwierige Bedingungen für eine Fortführung des Unternehmens vorgefunden, da die Mitarbeiter bereits mehrere Monate keine Lohn- und Gehaltszahlungen mehr bekommen hatten, mussten viele Mitarbeiter kündigen um zumindest Arbeitslosengeld zu erhalten. „Ich freue mich daher sehr, dass wir zumindest für einen Teilbereich des Unternehmens positive Zukunftsaussichten haben“, so Böhm.

Kontakt:

Pressesprecherin RAin Ronja Sebode, Mail: RSebode@schubra.de, Telefon: 07841/708-0

Pressemitteilung unter: www.schubra.de/de/presse/presseservice/index.php

Die Schultze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft für Insolvenzverwaltung mbH beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit allen Fragen der Insolvenz- und Zwangsverwaltung. Bundesweit ist Schultze & Braun an 31 Standorten tätig, es werden jährlich Hunderte von Insolvenzverfahren bearbeitet – von der Privatinsolvenz bis zur internationalen Großinsolvenz.

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