Schulz Tegtmeyer Sozien: Unifracht Spedition GmbH & Co. KG - Insolvenzverwalter Prof. Dr. Schmittmann kündigt Quote von über 60 % an

23.10.2012

Essen, den 23. Oktober 2012

„Die Gläubiger der Unifracht Spedition GmbH & Co. KG werden voraussichtlich eine Insolvenzquote von rund 64 % erhalten“, erklärt Prof. Dr. Jens M. Schmittmann, langjähriger Partner der Kanzlei STS Schulz Tegtmeyer Sozien und Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsrecht der FOM Hochschule Essen, der heute morgen die Schlussrechnung im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Unifracht Spedition GmbH & Co. KG beim Insolvenzgericht eingereicht hat. Am 14. Juli 2008 stellte die in Kupferdreh beheimatete Spedition Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit. Noch am gleichen Tage bestellte das Amtsgericht – Insolvenzgericht – Essen Schmittmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter, der sich sofort der Angelegenheit annahm. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. September 2008 eröffnet.

Die Gläubigerversammlung beschloss, den Geschäftsbetrieb der Schuldnerin nicht fortzuführen, so dass Schmittmann lediglich die Liquidation des Unternehmens blieb. Dazu gehört, die Wirtschaftsgüter des Unternehmens bestmöglich zu versilbern, um die zur Verteilung stehende Insolvenzmasse zu mehren. Zugleich gehört es aber auch zu den Aufgaben des gerichtlich bestellten Insolvenzverwalters, kritisch die angemeldeten Forderungen der Gläubiger zu überprüfen. Während im vorliegenden Fall bei Verfahrenseröffnung noch von Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.378.000,00 ausgegangen war, hat die kritische Überprüfung durch den Insolvenzverwalter ergeben, dass lediglich Verbindlichkeiten in Höhe von € 684.141,09 bestehen. Dies ergibt eine voraussichtliche rechnerische Quote in Höhe von 64,32 %. Die Durchführung des Verfahrens war aufgrund des besonderen Einsatzes des Insolvenzverwalters von Erfolg gekrönt. Im statischen Mittel betrug die Insolvenzquote bei Unternehmensinsolvenzen in Deutschland im Jahre 2011 3,6 % (www.ifm-bonn.org). Dies bedeutet, dass im vorliegenden Verfahren fast das Zwanzigfache der durchschnittlichen Quote ausgezahlt wird.

Fakten:

14.07.2008 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

01.09.2008 Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht – Insolvenzgericht – Essen

29.10.2008 Gläubigerversammlung beschließt die Einstellung des Betriebes

Quote von 64,32 % können die Gläubiger aufgrund erfolgreicher Liquiditätsmaßnahmen erwarten

23.10.2012 Einreichung des Schlussberichtes beim Insolvenzgericht

Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung steht Frau Rechtsanwältin Andrea Schröder, Zweigertstraße 28-30, 45130 Essen, Telefon: 0201 / 82 777 0 gerne zur Verfügung.

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