Tiefenbacher Rechtsanwälte: Weiland Bau - Vorläufiger Insolvenzverwalter nimmt Arbeit auf

03.02.2014

- Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt

- Löhne und Gehälter der rund 270 Arbeitnehmer bis Ende Februar über Insolvenzgeld gesichert

- Prüfung der Unternehmenssituation und möglicher Sanierungsansätze begonnen

Irrhausen, 30. Januar 2014. Das Amtsgericht Bitburg hat vorgestern Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler aus der Kanzlei Tiefenbacher Rechtsanwälte Kaiserslautern zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Weiland Bau GmbH bestellt. Der erfahrende Restrukturierungsexperte hat mit einem Spezialistenteam unmittelbar die Arbeit im Unternehmen aufgenommen und sich einen ersten Eindruck der aktuellen Situation verschafft. Das Unternehmen hatte am 24. Januar einen Insolvenzantrag gestellt.

Derzeit findet durch den vorläufigen Insolvenzverwalter eine detaillierte Prüfung der Insolvenzhintergründe und möglicher Sanierungsansätze statt. Mit ersten Ergebnissen wird erst in einigen Wochen gerechnet. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird voraussichtlich Anfang März erwartet. Bis dahin werden alle Löhne und Gehälter über das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit abgesichert. Auch die ausstehenden Dezember-Gehälter werden darüber abgedeckt. An einer Vorfinanzierung der Ansprüche durch eine Bank wird derzeit gearbeitet.

Vorerst wird der Geschäftsbetrieb unverändert fortgeführt. Dazu werden die notwendigen Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Dienstleistern aufgenommen. Gestern wurden die Mitarbeiter in einer Belegschaftsversammlung informiert. „Wir werden die kommenden Wochen nutzen, um alle Optionen zu sondieren, wie das Unternehmen längerfristig fortgeführt werden und möglichst viele Arbeitsplätze gesichert werden können“, sagte Scheffler nach einem ersten Eindruck der Weiland Bau GmbH. „Konkrete Prognosen über Sanierungsmöglichkeiten sind aber derzeit noch nicht möglich.“ Bis spätestens Ende Februar werde eine erste Einschätzung über die Zukunft von Weiland Bau abgegeben.

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