Unabhängige Studie: Nutzung digitaler Lernplattform Jurafuchs verbessert nachweislich Wissen, Falllösung und Prüfungsleistungen im Jurastudium

05.02.2026

Berlin, 04. Februar 2026. Die Nutzung der digitalen Lernplattform Jurafuchs führt zu signifikanten Leistungssteigerungen im Jurastudium. Das zeigt eine unabhängige wissenschaftliche Studie des Sozialpsychologen Prof. Dr. Andreas Glöckner von der Universität zu Köln. Studierende, die über einen Zeitraum von 30 Tagen mit der Plattform lernten, erzielten in einer Prüfung mit Wissensfragen, Kurzfällen und einer komplexen Klausur im Durchschnitt bis zu 46 Prozent bessere Ergebnisse als eine Vergleichsgruppe ohne vorherige Nutzung. Insgesamt wird das Lernen mit Jurafuchs von dem Studienleiter als „höchst effektiv” bewertet.

Jurafuchs-Nutzung führt zu durchschnittlicher Leistungssteigerung von bis zu 46 Prozent

Die Studie folgte einem experimentellen Zwei-Gruppen-Design mit Jurastudierenden. Für das Studien-Design wurde das Fach Arbeitsrecht ausgewählt, weil sich hier die Fähigkeiten und Kenntnisse von Studierenden relativ isoliert von anderen Rechtsgebieten überprüfen lassen. Dabei wurde sichergestellt, dass die Teilnehmenden der Studie zwar insgesamt über substanzielles Jura-Vorwissen verfügten, im Bereich Arbeitsrecht hingegen nicht. Die Testgruppe nutzte die Lernplattform Jurafuchs über einen Zeitraum von 30 Tagen und absolvierte anschließend eine Prüfung zu einem Teilbereich des Arbeitsrechts, während eine Kontrollgruppe die Prüfungsleistungen ohne vorherige Nutzung der Plattform erbrachte.

Im Bereich des reinen Faktenwissens erzielten die Teilnehmenden nach der Nutzung der Jurafuchs-Lernplattform im Durchschnitt rund ein Drittel (+31-35 Prozent) höhere Punktzahlen als die Kontrollgruppe. Bei der Bearbeitung anwendungsbezogener Kurzfälle zeigte sich sogar ein noch deutlicherer Leistungszuwachs (+37 bis +46 Prozent). Auch in der Klausur, die der Ausbildungszeitschrift „Juristische Ausbildung“ (JURA) entnommen war, lagen die erzielten Ergebnisse über denen der Vergleichsgruppe. Der beobachtete Effekt bewegte sich dabei in einer Größenordnung zwischen 21 und 34 Prozent bzw. 1,1 bis 1,8 Punkte auf der 18-stufigen Notenskala im Staatsexamen.

Hoher Lerneffekt bei vergleichsweise geringem Zeitaufwand

Neben objektiven Leistungsdaten wurden im Rahmen der Studie auch das Nutzungsverhalten und die subjektive Bewertung der Plattform sowie die Nutzungsintensität durch die Teilnehmenden untersucht. Demnach bewerteten die Studierenden die Inhalte von Jurafuchs als verständlich und gut strukturiert und gaben an, während des Untersuchungszeitraums kontinuierlicher gelernt zu haben als sonst.

Die tatsächlich gemessene durchschnittliche Lernzeit mit der Plattform lag bei 5,7 Stunden innerhalb von 30 Tagen. Zum Vergleich verweist die Studie auf frühere Forschung, nach der sich Notenleistungen in klassischen Klausurenkursen im Durchschnitt erst nach rund 30 Probeklausuren um etwa einen Punkt verbessern. Der im Rahmen der Untersuchung gemessene Effekt eines 30-tägigen Trainings mit Jurafuchs fällt somit sogar größer aus als der Lerneffekt von 30 Probeklausuren einschließlich begleitenden Lernens über einen üblicherweise deutlich längeren Zeitraum.

Jurafuchs-Mitgründer: Studie zeigt Potenzial digitalen Lernens im Jurastudium“

„Auf Basis des Feedbacks unserer mehr als 20.000 aktiven Nutzerinnen und Nutzer hatten wir bereits eindeutige Hinweise auf den Lernerfolg durch die Nutzung unserer Plattform. Uns war jedoch wichtig, diese Effekte auch durch eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung überprüfen zu lassen. Dass dies nun gelungen ist, bestätigt uns enorm in unserer Arbeit der vergangenen Jahre und zeigt: Im Jurastudium, in dem häufig ein einzelner Punkt über das Bestehen einer Prüfung oder ein Prädikat entscheidet, kann die Nutzung von Jurafuchs den Unterschied ausmachen”, kommentiert Jurafuchs-Mitgründer und Geschäftsführer Christian Leupold-Wendling. Er ergänzt:

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, welches Potenzial digitales Lernen im Jurastudium hat. Besonders relevant ist dabei, dass sich die Leistungsgewinne nicht auf reines Faktenwissen beschränken, sondern sich auch in der Lösung bislang unbekannter Klausur- und Fallkonstellationen zeigen. Dieser Transfer gilt in der juristischen Ausbildung als zentrale Herausforderung.

Dass sich solche Effekte bereits mit einem durchschnittlichen Lernaufwand von weniger als sechs Stunden innerhalb von 30 Tagen erzielen lassen, wirft zugleich die Frage auf, warum in der juristischen Ausbildung vielerorts weiterhin primär auf Frontalunterricht und traditionelle Lernformate gesetzt wird. Auch die Rechtsbranche steht mit Blick auf Digitalisierung und den Einsatz von KI vor einer Transformation. Daher ist es nicht nur für den Lernerfolg, sondern auch für die Vorbereitung auf den beruflichen Alltag von enormer Bedeutung, dass der juristische Nachwuchs den effizienten Umgang mit digitalen Werkzeugen bereits im Studium erlernt.”

Über die Untersuchung

Die Evaluation der Lernplattform Jurafuchs wurde von Prof. Dr. Andreas Glöckner als unabhängige wissenschaftliche Studie konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Grundlage war ein präregistriertes experimentelles Zwei-Gruppen-Design mit 64 Jurastudierenden, bei dem eine Gruppe die Plattform 30 Tage nutzte, während eine Kontrollgruppe die Prüfungen ohne vorherige Nutzung absolvierte. Die Analyse erfolgte unter Kontrolle von Vorwissen und Nutzungsintensität. Untersucht wurde ein Teilbereich des Arbeitsrechts anhand von Wissensfragen, anwendungsbezogenen Kurzfällen sowie einer komplexen, klausurähnlichen Prüfungsaufgabe. Die wissenschaftliche Verantwortung lag vollständig beim Studienleiter, die Vergütung erfolgte ergebnisunabhängig. Die Datenerhebung und -auswertung erfolgten nach gängigen Standards empirischer Bildungsforschung.

Über Jurafuchs

Jurafuchs (www.jurafuchs.de) ist Deutschlands führende juristische Lernplattform. Die App vermittelt prüfungsrelevantes Wissen und juristische Fähigkeiten für das gesamte Jurastudium, das Rechtsreferendariat und darüber hinaus. Auf Grundlage aktueller lernwissenschaftlicher Erkenntnisse ermöglicht Jurafuchs effektives und anwendungsorientiertes Lernen durch Interaktion, Gamification, Microlearning, KI-gestützte Funktionen. Mit über 20.000 monatlich aktiven Nutzern sowie mehr als zehn Millionen gelösten interaktiven Aufgaben pro Monat ist Jurafuchs die meistgenutzte Plattform ihrer Art. Strategische Partnerschaften mit 25 Top-Kanzleien und führenden Universitäten, diverse Auszeichnungen als "beliebtestes digitales Lernmittel" und die Verleihung der prestigeträchtigen Comenius Edu Media Medaille 2025 unterstreichen die Marktführerschaft. Zudem wurde durch eine unabhängige wissenschaftliche Studie belegt, dass die Nutzung von Jurafuchs mit signifikant besseren Ergebnissen in wissens- und klausurorientierten Prüfungsformaten einhergeht. Das Unternehmen wurde 2018 von Christian Leupold-Wendling, LLM. (Cambridge), Rechtsanwalt Dr. Carl-Wendelin Neubert und Steffen Schebesta gegründet.

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