WELLENSIEK: Christopher Seagon zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg bestellt

21.04.2015

Geschäftsführung der Klinik hat beim Amtsgericht in Freiburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt

Vorläufige Insolvenzverwalter Seagon ist derzeit vor Ort und prüft in den kommenden Wochen Sanierungsoptionen

Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes für die etwa 250 Beschäftigten ist beantragt, Klinikbetrieb läuft unverändert weiter

Freiburg im Breisgau, 17. April 2015 – Die Geschäftsführer der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg haben beim zuständigen Amtsgericht in Freiburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Gericht hat daraufhin heute Rechtsanwalt Christopher Seagon zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Seagon ist derzeit mit seinem Team vor Ort und wird in den kommenden Wochen Möglichkeiten einer Sanierung der Klinik prüfen. Eine seiner dringlichsten Aufgaben ist es nun, den Klinikbetrieb in vollem Umfang aufrecht zu erhalten und schnellstmöglich zu stabilisieren. „Die aktuelle Situation der Klinik wird keinen Einfluss auf die Qualität der angebotenen medizinischen Leistungen haben“, macht Seagon deutlich. Sowohl vorhandene als auch neue Patienten werden bis auf weiteres die gewohnte bestmögliche medizinische Versorgung und notwendigen Therapien erhalten.

Seagon wird zeitnah mit den wesentlichen internen und externen Beteiligten des Klinikbetriebs erste Gespräche aufnehmen. Zu einer möglichen Sanierung kann er zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen. Als besonders positiv bewertet er aber, dass sich innerhalb von Stunden nach Antragsstellung bereits Interessenten für die Übernahme des Geschäftsbetriebs bei ihm gemeldet hätten. Fortführungsperspektiven und -voraussetzungen würden im konstruktiven Gespräch mit den beiden Geschäftsführern Prof. Dr. med. Hans Helge Bartsch und Arno Fritzen entwickelt.

Für die etwa 250 Beschäftigten der Klinik hat Seagon die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes beantragt, sodass die Löhne und Gehälter bis auf weiteres gesichert sind. Über die nächsten Schritte informierte der vorläufige Insolvenzverwalter die Belegschaft auf einer kurzfristig anberaumten Mitarbeiterversammlung am heutigen Freitag.

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