Wellensiek Rechtsanwälte: Containerbauer GRAEFF aus Mannheim stellt Insolvenzantrag

05.03.2012

Rechtsanwalt Christopher Seagon zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt

Seagon prüft wirtschaftliche Situation und Sanierungsmöglichkeiten des Unternehmens mit 85 Beschäftigten

Erste Vorbereitung für Unternehmensfortführung getroffen und Vorfinanzierung des Insolvenzgelds für die Beschäftigten in die Wege geleitet

Mannheim, 2. März 2012 – Die GRAEFF Container und Hallenbau GmbH aus Mannheim hat heute beim zuständigen Amtsgericht in Mannheim wegen Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Gericht den Heidelberger Rechtsanwalt Christopher Seagon bestellt.

Seagon ist derzeit dabei, die wirtschaftliche Situation und daraus dann ableitend die Sanierungsmöglichkeiten des Unternehmens zu prüfen. „Für konkretere Aussagen ist es noch zu früh“, sagt Seagon. Ziel sei es zunächst, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, um so die Bearbeitung der bestehenden Aufträge zu gewährleisten. „Nur ein stabilisierter Geschäftsbetrieb schafft die Voraussetzung, damit wir möglichst viele Arbeitsplätze sichern können“, sagt Seagon. Er ist zuversichtlich, dass dies kurzfristig gelingt.

Die Finanzierung des Insolvenzgeldes wird Seagon zeitnah in die Wege leiten, sodass Löhne und Gehälter in jedem Fall bis Ende Mai gesichert sind.

„Das Insolvenzverfahren bietet insbesondere nach der am ersten März in Kraft getretenen Reform gute Möglichkeiten für eine finanzielle und operative Sanierung“, sagt Seagon. Er wird kurzfristig Kontakt zu Kunden, Kreditinstituten und Lieferanten aufnehmen um mit ihnen die kommenden Aufgaben zu diskutieren.

Über GRAEFF:

GRAEFF Container und Hallenbau GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das seit seiner Gründung vor fast 50 Jahren in Mannheim ansässig ist. Das Unternehmen baut aus vorgefertigten Teilen Stahlhallen und Container für vielfältige Einsatzzwecke in Industrie, Handwerk, Handel, und Kommunen. Die laufende Anpassung der Module an aktuelle Baustandards stellt sicher, dass in jeder Hinsicht „state of the art“ geliefert und gebaut wird. Neben dem Standort in Mannheim hat Graeff eine Produktionsstätte in Lübars (Sachsen-Anhalt). Nationale Verkaufsbüros in allen bedeutenden Wirtschaftsregionen Deutschlands sowie internationale Repräsentanten sorgen für die Beratung und Betreuung der Kunden vor Ort. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 85 eigene Mitarbeiter sowie rund 80 selbständige Subunternehmer und erwirtschaftete 2011 einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro. Das rasante Umsatzwachstum des vergangenen Jahres führte nach Angaben der Geschäftsleitung zu Zahlungsengpässen, die nicht mehr finanziert werden konnten. Der Firmengründer, Heiner Graeff, verstarb im Frühjahr 2011.

Über den vorläufigen Insolvenzverwalter:

Der Heidelberger Rechtsanwalt Christopher Seagon ist Partner der auf Unternehmenssanierungen spezialisierten Sozietät Wellensiek Rechtsanwälte – Partnerschaftsgesellschaft. Er hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen aus den verschiedensten Branchen in der Insolvenz begleitet und erfolgreich saniert.

Medienkontakt

Pressesprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters
Holger Voskuhl
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