WFW berät die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bei Ausschreibung eines innovativen Funktionsbauvertrags für die A1 mit einem Gesamtvolumen von EUR 600 Millionen

21.01.2021

20. Januar 2021

Die internationale Wirtschaftskanzlei Watson Farley & Williams („WFW“) hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr („NLStBV“) bei der erfolgreichen europaweiten Ausschreibung des Funktionsbauvertrages für den Ausbau und die Erhaltung der Bundesautobahn A1 auf dem Streckenabschnitt AS Lohne/Dinklage bis AS Bramsche hinsichtlich des Vergabeverfahrens und des Projektvertrages umfassend rechtlich beraten.

Den Zuschlag hat die Bietergemeinschaft A1 Lohne-Bramsche bestehend aus der Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG und der STRABAG AG Deutschland erhalten. Die Ausschreibung war als Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb strukturiert und wurde trotz Herausforderungen infolge der COVID-19 Krisensituation in enger Abstimmung mit der NLStBV und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur („BMVI“) noch Ende des Jahres 2020 erfolgreich zum Abschluss gebracht. Es ist die erste Auftragserteilung für ein Vorhaben im Bereich der Bundesautobahnen, die in der neuen Zuständigkeit der Autobahn GmbH des Bundes seit dem 1. Januar 2021 erfolgt.

Das Team von WFW, das die NLStBV beraten hat, wurde federführend von den Münchener Partnern Dr. Christian Bauer (Corporate) und Dr. Felix Siebler (Regulierung, Öffentliches Recht & Wettbewerb) geleitet, die maßgeblich von den Associates Annabelle Forster (Regulierung, Öffentliches Recht & Wettbewerb) sowie Katrin Gerceker (Corporate) unterstützt wurden.

Dr. Christian Bauer führt aus: „Für das Projekt wurde mit dem Modell des Funktionsbauvertrags ein innovativer Ansatz gewählt, der sowohl für Auftraggeber als auch Auftragnehmer zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Bauvorhaben bietet. Der Herausforderung, gemeinsam mit den Vertretern der öffentlichen Hand passgenaue Vertragsstrukturen zu entwickeln und zu verhandeln, haben wir uns sehr gerne gestellt“. Dr. Felix Siebler ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere vergaberechtliche Expertise und unsere langjährige Erfahrung der Beratung der öffentlichen Hand zur Konzeptionierung sowie Realisierung von Ausschreibungen von Infrastrukturprojekten auch bei diesem komplexen Vorhaben gewinnbringend für unseren Mandanten einbringen konnten.“

Die Bietergemeinschaft A1 Lohne-Bramsche bestehend aus der Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG und der STRABAG AG Deutschland wurde federführend von Dr. Eva-D. Leinemann der Sozietät Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB im Rahmen der Ausschreibung vertreten.

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