WILLMER & PARTNER: ALTENPFLEGEHEIME IN WILSTEDT UND WORPSWEDE KÖNNEN BRANCHENDRUCK NICHT STANDHALTEN

30.12.2014

· Betreiber stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

· Vorläufiger Insolvenzverwalter Dr. Malte Köster: „Die Pflege der Senioren ist bis auf weiteres sichergestellt.“

Wilstedt/Verden, 30. Dezember 2014. Der Pflegeheimbetreiber „Haus der Senioren Wilstedt Betriebsgesellschaft mbh & Co. KG“ hat am 22.12.2014 beim Amtsgericht Verden einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Hintergrund ist die allgemein schwierige Situation in der Pflegebranche; hinzukommend hatte die Betreibergesellschaft zuletzt mit einem hohen Kostendruck zu kämpfen. Das Unternehmen betreibt zwei Altenpflegeeinrichtungen in Wilstedt (Landkreis Rotenburg) und Worpswede (Landkreis Osterholz) mit zusammen 96 Pflegeplätzen.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter hat das zuständige Insolvenzgericht in Verden den Bremer Fachanwalt Dr. Malte Köster aus der Kanzlei Willmer & Partner bestellt. Willmer & Partner zählen zu den führenden Insolvenzverwalterkanzleien im norddeutschen Raum. Köster selbst verfügt über Sanierungserfahrung in der Altenpflegebranche und hat als Insolvenzverwalter u.a. im Jahr 2013 die erfolgreiche Sanierung der insolventen vier Pflegeheime der Bremer Caritas begleitet und 2012 den Verkauf der drei Einrichtungen des insolventen Bremer Pflegeheimbetreibers Pension Horn an die Hansa-Gruppe in die Wege geleitet.

Köster und sein Team haben die Arbeit im Unternehmen bereits aufgenommen und die rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch am 23.12.2014 bei einer Mitarbeiterversammlung über den Insolvenzantrag sowie die weiteren Schritte informiert. Wie Köster heute in einer ersten Stellungnahme mitteilte, sind die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter inzwischen über das Insolvenzgeld bis Ende Februar 2015 abgesichert, sämtliche dazu nötigen Maßnahmen sind eingeleitet worden. Der Geschäftsbetrieb und damit die Pflege der Senioren kann damit aufrechterhalten werden. Mit Blick auf die Sanierungschancen zeigte sich Köster nach einer ersten Bestandsaufnahme vorsichtig optimistisch.

Dr. Malte Köster als vorläufiger Insolvenzverwalter: „Zunächst war es am wichtigsten, die Pflege für die Senioren trotz der Unsicherheiten aufrecht erhalten zu können. Das ist gelungen. In den kommenden Wochen werden wir jetzt alles daransetzen, eine zukunftsfähige Lösung zu erarbeiten. Wir wissen aus früheren Verfahren, dass die Situation für viele Pflegeheimbetreiber heute alles andere als einfach ist. Aber wir kennen auch die Stellschrauben, die dazu beitragen, eine Pflegeeinrichtung zu sanieren. Nach einer ersten Bestandaufnahme sind wir vorsichtig optimistisch und werden in weiteren Gesprächen klären, wo tragfähige Perspektiven für die Zukunft liegen können. Positiv dabei ist nicht zuletzt der gute bauliche Zustand der Immobilien.“

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