Zum siebten Mal hat ADVANT Beiten die "5%-Studie" zu Renditepotenzialen der deutschen Immobilienmärkte unterstützt

29.10.2021

Frankfurt, 28. Oktober 2021 – ADVANT Beiten hat am Frankfurter Standort am Mittwoch, 27. Oktober, gemeinsam mit bulwiengesa die "5 %-Studie" zu den deutschen Immobilienmärkten vorgestellt. Zum siebten Mal hat ADVANT Beiten diese Analyse unterstützt. Untersucht wurden die Performance-Erwartungen aller relevanten Assetklassen: Wohnen, Büro, Shoppingcenter und Fachmarktzentren, Hotels, Logistikimmobilien sowie Micro-Apartments.

Die 5 %-Studie bietet seit 2015 einen kompakten Marktüberblick und liefert einen neuen Ansatz bei der Beschreibung von Immobilienmärkten. Anhand eines dynamischen Modells ermittelt die Studie die wahrscheinliche interne Verzinsung (IRR) einer Investition bei einer angenommenen Haltedauer von zehn Jahren. bulwiengesa ist in Kontinentaleuropa eines der großen unabhängigen Analyseunternehmen der Immobilienbranche.

Robuster deutscher Immobilienmarkt

Eine Podiumsrunde mit Sven Carstensen, Vorstand von bulwiengesa, Klaus Beine, Rechtsanwalt und Notar sowie Partner ADVANT Beiten und Leiter der Praxisgruppe Real Estate, Immo von Homeyer, Art-Invest Real Estate Funds, und Manuel Ehlers, Relationship Manager Nachhaltige Immobilien der Triodos Bank, kam zu dem Schluss: Schein­bar kann nichts den deut­schen Immo­bi­li­en­markt erschüt­tern. Deutsch­land ist und bleibt für Inves­to­ren von höchster Bedeutung. Vor allem Wohnungen, Logistikimmobilien und Büros in Top-Lagen werden beständig nachgefragt. Das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men wird auch 2021 bei über 60 Mrd. Euro lie­gen.

Die vier wichtigsten Ergebnisse der neuen Studie:

- Wohnungen und Büros in Top-Lagen werden verzweifelt gesucht – trotz minimaler Renditen;

- erneut ist ein kräftiger Renditerückgang bei Wohnimmobilien zu verzeichnen;

- Shoppingcenter werden mit massiven Risikoaufschlägen gehandelt;

- Logistikimmobilien bleiben der Liebling der Investoren. 

Herausforderung ESG

Die Aspekte Öko­lo­gie, Sozi­a­les und gute Unter­neh­mens­füh­rung (Envi­ron­men­tal, Social, Governance) rücken im gesam­ten Immo­bi­li­en­sek­tor mehr und mehr in den Fokus. ESG ist, neben dem demo­gra­fi­schen Wan­del und dem wach­sen­den Woh­nungs­be­darf in den Städten, die große Heraus­for­de­rung für die Immo­bi­li­en­wirt­schaft. Der Gebäu­de­sek­tor hat im ver­gan­ge­nen Jahr nach Anga­ben des Umwelt­bun­des­am­tes als ein­zi­ger der sie­ben defi­nier­ten Sek­to­ren die Emis­si­ons­ziele ver­fehlt. 

Klaus Beine, Partner ADVANT Beiten: „Diese neue Studie liefert Zahlen, die den Immobilienmarkt in der Zeit nach der Pandemie leiten werden. Wir können und müssen uns fragen, welche Themen in den nächsten Jahren im Fokus der Branche stehen werden. Der gesamte Kontext der ESG-Anforderungen wird für Investoren und Unternehmen eines dieser zentralen Themen sein, nicht nur Umwelt, sondern auch Soziales und Governance als besondere Herausforderungen. Steigende Kosten für Energie und für CO2-Emissionen sowie sich sicher auch unter einer neuen Bundesregierung weiter verschärfende gesetzliche Vorgaben und ein verändertes Nachfrageverhalten der Nutzer zwingen dazu, den Gebäudebestand intensiv unter die Lupe zu nehmen. In diesem Zusammenhang entsteht hoher Beratungsbedarf.“

Shoppingcenter unter Druck

Trotz Corona-Krise hat sich der gewerb­li­che Invest­ment­markt als robust erwie­sen, Büros waren wei­ter­hin eine eher gefragte Asset­klasse. Die durchschnittlichen Net­to­an­fangs­ren­di­ten über alle A-Städte lagen erneut bei 2,8 %. 

Die Schere bei der Invest­ment­nach­frage nach Ein­zel­han­dels­pro­duk­ten öffnet sich weiter: So sind mit 2,3 % bis 3,2 % für Fachmarktzentren sichere Ren­di­ten erziel­bar. Auf der ande­ren Seite ist bereits weit vor der Corona-Pan­de­mie die Nach­frage nach Inves­ti­ti­o­nen in Shop­ping­cen­ter stark gesun­ken. In vie­len Objek­ten ist noch nicht klar, ob es zu wei­te­ren Miet­senkungen kom­men wird.

Log­is­tikim­mo­bi­lien wiederum zäh­len zu den Asset­klas­sen, die von der Corona-Krise und den sich ändern­den Ver­brau­cher­ge­wohn­hei­ten stark pro­fi­tier­ten. Für moderne Logistikimmobilien liegt die IRR-Spanne bei 3,2 bis 4,6 %.

Die Studie wird auch online vorgestellt:

Webinar am Dienstag, 2.11. von 16.30 bis 17.30 Uhr. Registrieren Sie sich hier zum Zoom-Webinar: https://us06web.zoom.us/webinar/register/WN_awfl88r8SeCpVOJfeQdu7g   

Zum Download der Studie:

https://www.bulwiengesa.de/de/studien/die-5-studie-2021-wo-investieren-sich-noch-lohnt

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