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Buchinformation
Botler
Wissenszurechnung im Insovenzanfechtungsrecht
Beiträge zum Insolvenzrecht 71
1. Aufl. 2026
Brosch. ca. 280 Seiten
RWS Verlag, Köln
ISBN 978-3-8145-1671-4
Kurzinfo
Die Wissenszurechnung zählt zu den grundlegenden, aber bis heute nicht abschließend geklärten Fragen des Zivilrechts – mit erheblicher praktischer Relevanz auch im Insolvenzanfechtungsrecht. Ob dem Anfechtungsgegner die Kenntnis anfechtungsrelevanter Tatsachen, etwa der Zahlungsunfähigkeit oder des Gläubigerbenachteiligungsvorsatzes, zugerechnet werden kann, entscheidet häufig über den Erfolg der Anfechtung.
Der Autor widmet sich systematisch den allgemeinen Grundlagen der Wissenszurechnung bei arbeitsteiligen Organisationen und analysiert deren Bedeutung für das Insolvenzanfechtungsrecht. Ausgehend von der Reichweite des § 166 BGB (analog) und dem Konzept der Informationsorganisationspflichten untersucht die Arbeit, inwieweit sich die allgemeinen Grundsätze der Wissenszurechnung auf das Insolvenzanfechtungsrecht übertragen lassen und ob die Insolvenzordnung eigenständige normative Anknüpfungspunkte für die Wissenszurechnung enthält.
Die Arbeit bietet Insolvenzverwaltern, Anfechtungsgegnern und ihren Beratern eine fundierte dogmatische Einordnung und praxisnahe Orientierung für die Darlegung und Bewertung von Wissenszurechnung im Anfechtungsprozess.
Autor
David Botler studierte Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Sein Rechtsreferendariat absolvierte er im Bezirk des Oberlandesgerichts Köln mit weiteren Stationen in Berlin und Los Angeles. Im Anschluss promovierte er bei Prof. Dr. Christoph Thole an der Universität zu Köln. Die Dissertation entstand begleitend zu seiner Tätigkeit in einer international tätigen Wirtschaftskanzlei im Bereich Restrukturierung und Insolvenz. Heute ist er als Rechtsanwalt in Köln tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der krisennahen restrukturierungs- und gesellschaftsrechtlichen Gestaltungsberatung sowie der Prozessführung.