A&O Shearman berät ENERCON bei syndizierter Avalfazilität über 1 Mrd. Euro
München, 21. August 2026 – A&O Shearman hat die ENERCON-Gruppe bei ihrer Re- und Neufinanzierung beraten. Im Rahmen der Transaktion hat das Unternehmen mit seinen Finanzierungspartnern eine neue syndizierte Avalfazilität mit einem Volumen von 1 Mrd. Euro vereinbart. Zusätzlich sind in dem neuen Konsortialkreditvertrag weitere Entwicklungsmöglichkeiten zur Geschäftsunterstützung angelegt.
Der neue Kreditvertrag refinanziert unter anderem einen bestehenden Avalkonsortialkreditvertrag, erhöht das insgesamt verfügbare Kreditvolumen deutlich und schafft zusätzliche Finanzierungsspielräume für künftige Investitionen. Als Mandated Lead Arrangers fungierten die beiden Koordinatoren COMMERZBANK AG und Deutsche Bank AG sowie ING Bank, eine Niederlassung der ING-DiBa AG, KfW IPEX-Bank GmbH und Oldenburgische Landesbank AG. Insgesamt vergrößerte sich das Bankenkonsortium, das ENERCON unterstützt, mit dem nun abgeschlossenen Kreditvertrag von bisher zehn auf elf Institute. Auch die KfW hat sich im Rahmen des Förderangebots "Absicherungsinstrument für Transformationsindustrien" an der neuen Finanzierung beteiligt.
Mit dem neuen Konsortialkreditvertrag schafft ENERCON die finanzielle Basis für die weitere strategische Geschäftsentwicklung in den nächsten Jahren. Zeitgleich konnte das Unternehmen in diesem Zusammenhang die letzten Raten eines Kredits des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der Bundesregierung, dessen Laufzeit bis Ende 2026 vorgesehen war, vorzeitig zurückzahlen. Das Unternehmen hatte diesen Kredit in Höhe von 500 Mio. Euro im Jahr 2022 für notwendige Stabilisierungsmaßnahmen infolge der Covid-19-Pandemie erhalten.
ENERCON ist ein in Deutschland ansässiger Entwickler und Hersteller von Onshore-Windenergieanlagen. Darüber hinaus bietet die Unternehmensgruppe Dienstleistungen und Technologielösungen für die Planung, Umsetzung und den Betrieb von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien an.
Das internationale Team von A&O Shearman stand unter der Leitung von Partner Dr. Walter Uebelhoer und Senior Associate Sebastian Hanke (beide Debt Finance, München) und umfasste in Deutschland die Partner Dr. Olaf Meisen (Real Estate Finance), Dr. Heike Weber (Tax, beide Frankfurt), Dr. Jens Matthes (IP, Düsseldorf) und Dr. Alexander Veith (Corporate/M&A, München), Senior Associate Felix Fitschen (Real Estate Finance, Frankfurt) sowie die Associates Athanasios Giannakakos, Daniel Wolf (beide Debt Finance), Clara Wrede (Restructuring), Antonia Waltz, Michael Flach (beide Corporate/M&A, alle München), Sven Luecke (Real Estate Finance), Paula Jenner (Tax, beide Frankfurt) und Johanna Otten (IP, Düsseldorf). Aus Amsterdam berieten Partner Niels de Ru (Debt Finance), Senior Associate Koen de Wit (ENRI), Associates Julia Waldman (Restructuring), Roos Schutte (Tax) und Jurian den Hartog (Real Estate) sowie Transaction Coordinator Cobie Kuipers und Senior Knowledge Lawyer Lilian Welling-Steffens (beide Debt Finance). In Fragen des türkischen Rechts wurde das Team zudem aus Istanbul von Partner Umut Gürgey sowie Associates Nur Ertekin und Ozan Geyik (alle Debt Finance) unterstützt.