oekostrom AG startet digitale Aktienemission über CONDA

07.10.2026

• Beteiligung an neun deutschen Windparks – oekostrom AG treibt Expansion voran

• Aktienemission über CONDA mit einem Volumen von bis zu fünf Millionen Euro

• Als Namensaktie handelbar und vollständig digital zeichenbar - Bezugsrechtehandel über CONDA-Technologie

Wien/Frankfurt am Main, 06. Oktober 2026 – Die oekostrom AG energy group baut ihre Aktivitäten in Deutschland weiter aus und öffnet sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung 2026 neuen Investoren. Die österreichische Produzentin für Ökostrom versorgt mehr als 100.000 Kunden mit Energie, zudem ist sie bereits an neun Windparks in Deutschland beteiligt. Mit dem Emissionserlös sollen unter anderem weitere Wind- und Photovoltaikprojekte sowie Batteriespeicher finanziert werden.

Die Aktienemission erfolgt mit bis zu 14 Millionen Euro, davon maximal 5 Millionen Euro über die CONDA Capital GmbH. Der Ausgabepreis beträgt 32,00 Euro je Aktie, die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich bis zum 6. November 2026. Das Angebot richtet sich sowohl an bestehende Aktionäre im Rahmen eines Bezugsangebots (vergünstigter Aktienpreis in der Bezugsphase) als auch an neue Investoren im Folgeangebot.

„Deutschland ist für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien ein zentraler Markt. Mit unseren Beteiligungen an acht Windparks, dem Projekt Erftstadt-Erp und der Direktvermarktung von Ökostrom aus deutschen Kraftwerken verfügen wir bereits über eine etablierte Grundlage. Die Kapitalerhöhung schafft den finanziellen Spielraum, um diese Aktivitäten weiterzuentwickeln“, sagt Ulrich Streibl, Sprecher des Vorstandes der oekostrom AG.

„Die Energiewende braucht nicht nur politische Ziele, sondern auch Kapital für konkrete Projekte. Die oekostrom AG verbindet über 27 Jahre operative Erfahrung mit einer klaren Ausbauplanung für Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeicher. Über CONDA können Anleger diesen Wachstumskurs mitfinanzieren“, sagt Dirk Littig, Co-CEO von CONDA Capital Market.

Digitale Namensaktien ermöglichen direkte Beteiligung

Die oekostrom AG gibt im Rahmen der Kapitalerhöhung Namensaktien aus, die Zeichnung erfolgt vollständig digital über die Plattformtechnologie von CONDA. Im Unterschied zu Inhaberaktien sind Namensaktien auf die jeweiligen Aktionäre registriert. Das Unternehmen kennt damit seine Anteilseigner und kann die Kommunikation mit der eigenen Investoren- und Kundenbasis unmittelbar gestalten. Für die oekostrom AG bedeutet die Ausgabe von Aktien eine Stärkung der Eigenkapitalbasis ohne Rückzahlungsverpflichtung sowie eine Verbesserung der Bilanzstruktur. Gleichzeitig kann sie ihre Community aktiv am Unternehmenserfolg beteiligen und langfristige Eigentümer gewinnen.

PRESSEMITTEILUNG

Der Handel mit Bezugsrechten wird ebenfalls über eine Technologie von CONDA abgewickelt: Bezugsrechte konnten über die digitale Infrastruktur gekauft und verkauft werden.

Kapital für konkrete Wind-, Photovoltaik- und Speicherprojekte

Mit dem eingeworbenen Kapital finanziert die oekostrom AG konkrete, bereits in Umsetzung befindliche Vorhaben. Auch im deutschen Markt will das Unternehmen seine Präsenz ausbauen. Im dritten Quartal 2026 soll der Windpark Erftstadt-Erp in Nordrhein-Westfalen mit einer installierten Leistung von 21,6 MW fertiggestellt werden. Die oekostrom AG hält daran einen Anteil von 40 Prozent.

Zudem startete im Januar 2026 das Joint Venture HandelGrün GmbH & Co. KG die Direktvermarktung von 400 MW Ökostrom aus deutschen Kraftwerken. Damit erweitert die oekostrom AG ihre Aktivitäten in Deutschland über die reine Stromproduktion hinaus und stärkt ihre Position entlang der Wertschöpfungskette.

Ausbauziel von 150 MW soll bereits 2027 erreicht werden

Das ursprünglich für 2030 definierte Zwischenziel von 150 MW installierter Leistung soll nach Unternehmensangaben bereits 2027 erreicht werden. Die Strategie 2035 sieht eine weitere deutliche Expansion vor. Im Bereich Produktion plant die oekostrom AG einen Ausbau auf bis zu 350 MW installierte Leistung aus Windkraft-, Photovoltaik- und Batteriespeicheranlagen. Die prognostizierte Jahreserzeugung soll bis zu 430 GWh erreichen.

Im Handel ist eine Ausweitung des Volumens auf über 10 TWh vorgesehen.

„Wir wollen erneuerbare Energie nicht nur erzeugen, sondern die gesamte Entwicklung des Energiesystems aktiv mitgestalten. Der Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Speichern ist dabei ebenso wichtig wie die Fähigkeit, Strom flexibel zu vermarkten“, sagt Ulrich Streibl.

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