Kirkland berät Italo bei Markteintritt in Deutschland
FRANKFURT, 22. Juli 2026 –– Kirkland & Ellis hat die Italo Holding („Italo“) und ihre Anteilseigner, Mediterranean Shipping Company („MSC“) und Global Infrastructure Partners („GIP“; ein Unternehmen von BlackRock), im Rahmen des Markteintritts von Italo in Deutschland mit einer Gesamtinvestition von 3,6 Milliarden Euro beraten.
Italo hat eine Vereinbarung mit Siemens Mobility unterzeichnet, die den Kauf von 26 achtteiligen Velaro-Mehrsystem-Hochgeschwindigkeitszügen (mit einer Option auf 14 weitere Fahrzeuge), die im deutschen Hochgeschwindigkeitsbahnnetz zum Einsatz kommen sollen, sowie 30 Jahre Wartung umfasst. Die Gesamtinvestition beinhaltet den Kauf der Züge, die Einstellung und Schulung von rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den verschiedenen Betriebsbereichen und den damit verbundenen Industriezweigen sowie Investitionen in Bahnhöfe und IT-Infrastruktur.
Italo mit Hauptsitz in Rom ist ein Hochgeschwindigkeitsbahnbetreiber, der derzeit 50 Städte in Italien miteinander verbindet, Zugang zu 57 Bahnhöfen bietet und ein schnelles und komfortables Reiseerlebnis gewährleistet. Ab Mitte 2028 wird Italo Germany zwei Hauptstrecken betreiben: München–Köln–Dortmund und München–Berlin–Hamburg. Dabei werden 18 Städte auf einem 1.300 Kilometer langen Streckennetz mit insgesamt 50 täglichen Verbindungen angefahren.
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Berater Italo, MSC und GIP:
Kirkland & Ellis, München: Dr. Tobias Larisch, Friedrich von der Heydt-von Kalckreuth (beide Federführung); Associate: Dr. Jasper Wentz (alle Private Equity/M&A)