RSM Ebner Stolz unterstützt als Förderer des Saarower Kreises den Wettbewerbsreport Ostdeutschland 2026
Aktuelle Studie zeigt: Ostdeutschland braucht dringend mehr Investitionen, Innovationen und Fachkräfte
Unternehmensinvestitionen in Ostdeutschland liegen rund 25 Prozent unter dem westdeutschen Niveau
FuE-Aufwendungen der ostdeutschen Wirtschaft liegen bei nur 0,72 Prozent des BIP – in Westdeutschland sind es fast 2,5 Prozent
RSM Ebner Stolz engagiert sich als Förderer des Saarower Kreises für die wirtschaftliche Stärkung Ostdeutschlands
Berlin, 28. Mai 2026 - Der Wettbewerbsreport Ostdeutschland 2026, initiiert vom Saarower Kreis und erstellt in Zusammenarbeit mit dem ifo Institut – Niederlassung Dresden, warnt vor einer Gefährdung des wirtschaftlichen Aufholprozesses in Ostdeutschland. Die von RSM Ebner Stolz geförderte Studie identifiziert zu geringe Unternehmensinvestitionen, ineffizient eingesetzte Bildungsausgaben sowie eine zu schwache Forschungs- und Innovationsbasis als zentrale Risikofaktoren.
Der Saarower Kreis ist ein Zusammenschluss führender Wirtschaftsverbände und Initiativen, der 2024 auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum gegründet wurde. Ziel des Netzwerks ist es, den ostdeutschen Perspektiven in der wirtschaftspolitischen Debatte mehr Gewicht zu verleihen und auf Basis belastbarer Fakten konkrete Handlungsempfehlungen zu formulieren. Mit dem ifo-Faktenmonitor hat der Saarower Kreis bereits 2025 eine umfassende Datengrundlage geschaffen, die rund 250 Indikatoren für alle Bundesländer umfasst.
Der Wettbewerbsreport 2026 zeigt, dass das BIP je Erwerbstätigen in den ostdeutschen Flächenländern zwar auf rund 85 Prozent des westdeutschen Durchschnittswertes gestiegen ist, der Aufholprozess jedoch durch strukturelle Schwächen gebremst wird. Die Unternehmensinvestitionen liegen um etwa 25 Prozent hinter Westdeutschland zurück, die F&E-Aufwendungen im Wirtschaftssektor erreichen mit 0,72 Prozent des BIP nur einen Bruchteil des westdeutschen Niveaus von fast 2,5 Prozent. Zudem wird die erwerbsfähige Bevölkerung in Ostdeutschland bis 2035 voraussichtlich um rund 7 Prozent zurückgehen.
„Unsere Mandanten zeigen jeden Tag, welches Potenzial in Ostdeutschland steckt,“ sagt Karina Frille, Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin, Zertifizierte Stiftungsberaterin (DSA) und Partnerin bei RSM Ebner Stolz, „allerdings macht die Studie deutlich, dass jetzt entschlossen in Wachstumsstrukturen, Innovation, Nachfolge und Bildung junger Menschen investiert werden muss, damit der Erfolgskurs nicht abreißt. Die richtigen unternehmerischen und politischen Weichenstellungen können den Osten Deutschlands weiter stärken.“
Die Studie formuliert sieben zentrale Handlungsfelder: eine massive Stärkung der Investitionen, die Sicherung der Fachkräftebasis, eine effizientere Nutzung der Bildungsausgaben, eine deutliche Erhöhung der Innovations- und F&E-Aktivitäten, die Beschleunigung des Technologietransfers, eine Erhöhung der Gründungsdynamik sowie die Verbesserung der Standortattraktivität.
RSM Ebner Stolz engagiert sich gemeinsam mit der VNG AG und der Mitteldeutschen Stiftung Wissenschaft und Bildung als Förderer des Saarower Kreises und unterstützt damit auch die Erstellung der jährlichen Studie. Als eine der größten unabhängigen mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland begleitet RSM Ebner Stolz, insbesondere über seine Standorte in Berlin und Leipzig, zahlreiche mittelständische Unternehmen in Ostdeutschland und setzt sich für die Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Region ein.